Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Tenthredinidae
heimisch Deutschland
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Pflanzen
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Diese etwa 10 bis 14 Millimeter große Pflanzenwespe (Tenthredo maculata) erkennst du an ihrem schwarz-gelben Hinterleib, dem Fehlen einer Wespentaille und ihrem ruhigen Verweilen auf Doldenblüten. Anders als Echte Wespen gehören diese Insekten zu den Pflanzenwespen (Symphyta - Hautflügler ohne Einschnürung), deren Körperbau deutlich kräftiger wirkt. Du findest sie oft an sonnigen Standorten, wo sie geschickt zwischen den Blüten hin- und herfliegen. In deinem Garten übernimmt die Art eine wichtige Rolle im ökologischen Gefüge, indem sie bei der Bestäubung hilft. Die erwachsenen Tiere kannst du beim Besuch des Wiesen-Kerbels (Anthriscus sylvestris) beobachten, wo sie gezielt Nektar und Pollen aufnehmen. Ihre Larven entwickeln sich an Pflanzen, wo sie ähnlich wie Schmetterlingsraupen fressen. Man erkennt die Larven jedoch leicht an der höheren Anzahl von Afterfüßen (fleischige Zusatzbeine am Hinterleib), die sie von echten Raupen unterscheiden. Da diese heimische Art keinen Giftstachel besitzt, kannst du sie völlig angstfrei aus der Nähe beobachten. Um sie zu fördern, solltest du den Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris) in naturnahen Randbereichen deines Gartens stehen lassen. Eine hohe Vielfalt an heimischen Wildkräutern stellt sicher, dass diese nützlichen Insekten einen dauerhaften Lebensraum bei dir finden.
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Diese Insekten sind für dich völlig harmlos, da sie keinen Giftstachel besitzen und weder beißen noch stechen. Sie gelten in der Gartenökologie als nützliche Bestäuber und stellen keine Gefahr für Mensch, Haustier oder deine Ernte dar.
Die Art gehört zur Gattung Tenthredo innerhalb der Familie der Echten Blattwespen (Tenthredinidae). Sie ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz sowie in Belgien beheimatet und besiedelt bevorzugt blütenreiche Standorte in Waldnähe. Mit ihrer Körpergröße von bis zu 14 Millimetern und der wespenähnlichen Färbung nutzt sie Mimikry (die Nachahmung wehrhafter Tiere), um sich vor Fressfeinden zu schützen.
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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