Bild folgtKI-generierte IllustrationTephroseris helenitis subsp. salisburgensis
Schon von weitem fällt das Salzburger Aschenkraut durch seine leuchtend gelben Korbblüten (ein Blütenstand aus vielen eng sitzenden Einzelblüten) auf. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0.56 m ist diese krautige Pflanze eine markante Erscheinung in feuchten Gartenbereichen. Da die Art auf der Roten Liste in der Kategorie 2 geführt wird, gilt sie als stark gefährdet – mit ihrer Ansiedlung leistest du also einen echten Beitrag zum Artenschutz. Du holst dir damit eine botanische Kostbarkeit in den Garten, die in der freien Natur immer seltener wird. Da für diese spezielle Unterart keine konkreten Bestäuberdaten vorliegen, konzentriert sich dein Beitrag vor allem auf den Erhalt der Pflanzendiversität (Vielfalt der Pflanzenarten). Wenn du einen Platz für eine seltene Schönheit suchst, die Feuchtigkeit liebt, liegst du hier genau richtig.
Stark gefährdete Schönheit: Hol dir 0,56 Meter pures Naturerbe in deinen Garten.
Die ökologische Bedeutung des Salzburger Aschenkrauts liegt primär in seiner Seltenheit und dem Schutz der genetischen Vielfalt. Als Bewohner von feuchten Magerwiesen repräsentiert es einen Lebensraum, der in Mitteleuropa durch Entwässerung und Überdüngung massiv bedroht ist. Obwohl keine spezifischen Daten zu Bestäuberbesuchen vorliegen, bieten Korbblütler generell eine zugängliche Struktur für verschiedene Fluginsekten. Mit der Pflege dieser Art in deinem Garten bewahrst du ein Stück regionales Naturerbe vor dem Verschwinden. Sie dient als wichtiger Baustein in einem funktionierenden Feuchtbiotop. Durch ihre Stellung auf der Roten Liste 2 ist jedes Exemplar ein aktiver Beitrag zur Stützung der lokalen Biodiversität.
Bitte beachte, dass das Salzburger Aschenkraut nicht als kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, die Pflanze an Stellen zu setzen, an denen Kinder oder Haustiere nicht zum direkten Verzehr der Pflanzenteile verleitet werden. Ein verantwortungsbewusster Umgang im naturnahen Garten ist hier der richtige Weg.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.564 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag erhält.
Sorge für einen dauerhaft feuchten Boden (Feuchtewert 7), ohne die Pflanze jedoch in stehendem Wasser zu ertränken.
Der Boden sollte unbedingt mager sein (Schwachzehrer), verzichte daher konsequent auf mineralischen oder organischen Dünger.
Achte auf ein neutrales bis schwach saures Bodenmilieu (Reaktionswert 6).
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Da die Pflanze nicht verholzt, zieht sie sich im Winter komplett zurück; lasse die Reste als Winterschutz für den Boden stehen.
Gute Partnerin: Die Kuckuckslichtnelke (Lychnis flos-cuculi) – sie liebt dieselben feuchten, mageren Bedingungen und ergänzt die gelben Blüten optisch hervorragend.
Das Salzburger Aschenkraut (Tephroseris helenitis subsp. salisburgensis) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Es ist eine indigene (einheimische) Unterart, die vor allem in den feuchten Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beheimatet ist. Ihr natürlicher Lebensraum sind Feuchtwiesen, die gleichzeitig mager (nährstoffarm) sind. Morphologisch zeichnet sie sich als nicht verholzte, breitblättrige krautige Pflanze aus, die eine sehr spezifische ökologische Nische besetzt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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