Bild folgtKI-generierte IllustrationTephroseris tenuifolia
Auch bekannt als: Tephroseris tenuifolia
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Arten
interagieren
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dokumentiert
An seinen leuchtend gelben Korbblüten (Blütenstand aus vielen kleinen Einzelblüten), die oft in doldenartigen Gruppen stehen, lässt sich das Schweizer Aschenkraut sofort erkennen. Diese ausdauernde, krautige Pflanze ist in unseren Gärten eine echte Rarität und ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz, da sie auf der Roten Liste als extrem selten (Status R) geführt wird. Besonders Scheckenfalter wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) oder der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) profitieren von ihrem Nektarangebot. Wenn du diese indigenen (einheimischen) Pflanzen bei dir ansiedelst, schaffst du ein wichtiges Refugium für bedrohte Insekten. Du wirst sehen, wie die leuchtenden Blütenköpfe Leben in deine Beete bringen.
Ein gelbes Leuchtfeuer im Garten: Rettungsinsel für seltene Scheckenfalter.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist das Schweizer Aschenkraut eine unverzichtbare Futterquelle für spezialisierte Schmetterlinge. Besonders die Gattung der Scheckenfalter nutzt die Pflanze intensiv, darunter Arten wie der Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe) und der Östliche Scheckenfalter (Melitaea ornata). Auch seltenere Arten wie der Alpen-Scheckenfalter (Melitaea varia) oder der Feuer-Scheckenfalter (Euphydryas desfontainii) fliegen die gelben Blüten an. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (Symbiose mit Pilzen) fördert die Pflanze zudem ein gesundes Bodenleben. Im Winter bieten die markanten Samenstände wertvolle Strukturen für überwinternde Insekten in deinem Garten.
Bitte beachte, dass das Schweizer Aschenkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Wie viele verwandte Arten kann es Inhaltsstoffe enthalten, die bei Verzehr unverträglich sind. In Haushalten mit kleinen Kindern oder neugierigen Haustieren solltest du die Pflanze daher an einen weniger zugänglichen Ort im Beet setzen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit: Am besten im Frühling von März bis Mai oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost setzen.
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, damit die Pflanze ihre volle Blütenpracht entwickeln kann.
Boden: Das Aschenkraut bevorzugt magere (nährstoffarme) und gut durchlässige Böden; Staunässe unbedingt vermeiden.
Bodenvorbereitung: Schwere Gartenböden mit Sand oder feinem Kies abmagern, um die Durchlässigkeit zu erhöhen.
Pflege: Dünger ist kaum nötig; zu viel Stickstoff schadet der Standfestigkeit und dem natürlichen Wuchs.
Rückschnitt: Die verblühten Stängel im Herbst stehen lassen, sie dienen als Winterschutz für die Basis.
Vermehrung: Die Pflanze sät sich an zusagenden Stellen moderat selbst aus, ohne zu wuchern.
Pflanzpartner: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) ist ein idealer Begleiter, da er ähnliche Standorte liebt und einen tollen Farbkontrast bietet.
Das Schweizer Aschenkraut (Tephroseris tenuifolia) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine indigene (ursprünglich bei uns heimische) Art in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sein natürlicher Lebensraum erstreckt sich oft über magere Wiesen und sonnige Hänge. Charakteristisch ist der aufrechte Wuchs dieser krautigen Pflanze, die eine Symbiose mit Bodenpilzen eingeht, die man Arbuskuläre Mykorrhiza (spezielle Form der Nährstoffübertragung) nennt. Aufgrund seiner Seltenheit ist der Erhalt in naturnahen Gärten ökologisch besonders wertvoll.
6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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