Bild folgtKI-generierte IllustrationTeucrium fruticans
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Schon von weitem fällt der Strauch-Gamander (Teucrium fruticans) durch seine silbrig-grauen Blätter und die hellblauen Lippenblüten auf. Besonders wichtig ist seine frühe Blütezeit von März bis Mai, die in einer Phase beginnt, in der viele andere Pflanzen noch ruhen. Als Gärtner bietest du mit diesem immergrünen Strauch eine wichtige Struktur und ein frühes Nahrungsangebot an sonnigen Standorten. Du kannst dich an einem robusten Gewächs erfreuen, das auch mit längeren Trockenphasen gut zurechtkommt.
Silberner Frühlingsbote: Robuster Strauch mit wertvoller Blüte ab März.
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Nach aktuellen Beobachtungen zur Phänologie (jahreszeitliche Entwicklungsabläufe) blüht der Strauch-Gamander bereits ab März. Da in diesem Zeitraum das Angebot an Energiequellen in der Landschaft oft noch begrenzt ist, stellt die Pflanze eine wichtige Ressource dar. Die Blütezeit erstreckt sich bis in den Mai hinein und deckt somit das gesamte Frühjahr ab. Durch seine Herkunft aus Österreich ist er bestens in die regionalen ökologischen Abläufe integriert. Mangels spezifischer Datenbankeinträge zu einzelnen Insektenarten lässt sich festhalten, dass vor allem die frühe Verfügbarkeit von Pollen und Nektar den allgemeinen Wert für die lokale Bestäuberfauna begründet.
Bitte beachte bei der Standortwahl, dass der Strauch-Gamander (Teucrium fruticans) als nicht kindersicher eingestuft wird. Es ist ratsam, ihn in Gartenbereichen zu pflanzen, die nicht primär als Spielfläche für kleine Kinder dienen. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten besteht aufgrund der auffälligen silbrigen Behaarung und der spezifischen Lippenblüten nicht.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mär – Mai
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.8 m
Platziere den Strauch-Gamander an einem vollsonnigen und warmen Ort in deinem Garten.
Der Boden sollte gut durchlässig und eher nährstoffarm sein, um Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich) zu vermeiden.
Die ideale Pflanzzeit ist im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, sofern kein Bodenfrost herrscht.
Ein Rückschnitt nach der Blüte im Mai fördert einen kompakten Wuchs und verhindert, dass der Strauch von unten her vergreist (kahl wird).
Da die Art an trockene Verhältnisse angepasst ist, musst du ihn nur bei extremer Hitze mäßig gießen.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich und kann die Standfestigkeit der Triebe sogar verschlechtern.
Im Winter sorgt das silbrige Laub für einen attraktiven Blickfang im Garten.
Gute Partnerin: Die Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum) passt hervorragend, da beide Pflanzen ähnliche Ansprüche an Trockenheit und Licht haben.
Diese Kombination fördert eine ökologisch sinnvolle Gemeinschaft von Arten, die natürlicherweise an warmen Standorten vorkommen.
Der Strauch-Gamander (Teucrium fruticans) ist ein Vertreter der Gattung Gamander (Teucrium) innerhalb der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). In seinem Verbreitungsgebiet, zu dem auch Österreich zählt, besiedelt er bevorzugt Xerothermstandorte (trockene, warme Standorte). Die Pflanze wächst als ausdauernder, verholzender Strauch und bildet markante, quadratische Stängel aus. Die Blätter sind auf der Unterseite weißfilzig behaart, was einen wirksamen Verdunstungsschutz darstellt und der Pflanze ihr charakteristisches silbriges Aussehen verleiht.
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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