Bild folgtKI-generierte IllustrationThalictrum minus subsp. minus
Auch bekannt als: Thalictrum minus subsp. minus
An ihren fein gefiederten, fast farnartigen Blättern lässt sich die Kleine Wiesenraute (Thalictrum minus subsp. minus) sofort erkennen. In deinem Garten ist diese heimische Wildpflanze ein echter Gewinn, da sie auch mit schwierigen, trockenen Standorten bestens zurechtkommt. Da sie auf der Roten Liste als gefährdet (Stufe 3) geführt wird, leistest du mit ihrer Ansiedlung einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz. Mit ihrer dezenten Erscheinung fügt sie sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein. Wenn du einen kalkreichen, mageren Platz hast, wird sie dich über Jahre hinweg zuverlässig begleiten.
Gefährdeter Naturschatz für Trockenkünstler: Die robuste Wiesenraute für Kalkböden.
Als gefährdete Art der Roten Liste 3 hat diese Wiesenraute einen hohen Stellenwert für die heimische Artenvielfalt. Ihre Samen sind mit 1.5312 mg extrem leicht, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Sie besiedelt bevorzugt wertvolle Magerstandorte, also Gebiete mit nährstoffarmen Böden, die in unserer Kulturlandschaft immer seltener werden. Da sie als indigen (ursprünglich einheimisch) in Deutschland und der Schweiz gilt, ist sie perfekt an die lokalen Klimabedingungen angepasst. Durch die gezielte Förderung solcher Spezialisten unterstützt du das ökologische Gleichgewicht in deinem Wohnumfeld.
Die Kleine Wiesenraute ist nicht kindersicher und sollte nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen Kinder unbeaufsichtigt spielen. Wie viele Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) enthält sie Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Vergiftungserscheinungen führen können. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Halbschatten
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.509 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen Platz im Halbschatten (Ellenberg Licht 6).
Boden: Die Pflanze ist ein Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf), verzichte daher komplett auf Dünger.
Feuchtigkeit: Da sie Trockenheit bevorzugt (Ellenberg Feuchte 3), ist sie ideal für wasserarme Gartenbereiche geeignet.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf kalkhaltigen oder basischen Boden (Ellenberg Reaktion 7), um optimale Bedingungen zu schaffen.
Pflanzzeit: Setze die Wiesenraute im Frühling (März-Mai) oder im Herbst bis zum ersten Frost.
Wuchshöhe: Plane mit einer Endhöhe von genau 0.51 m und lasse ihr ausreichend Platz zu den Nachbarpflanzen.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt die Fernausbreitung durch den Wind für ihre leichten Samen (1.5312 mg).
Pflege: Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter nötig, um die trockenen Halme als Struktur im Winter stehenzulassen.
Gute Partnerin: Der Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er hat ähnliche Ansprüche an kalkhaltige, trockene Böden und ergänzt das feine Laub der Wiesenraute hervorragend.
Die Kleine Wiesenraute gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz indigen (einheimisch). Als ausdauernde, nicht verholzte krautige Pflanze erreicht sie eine Wuchshöhe von genau 0.51 m. Ihr natürlicher Lebensraum sind Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Gebüsche auf kalkhaltigem Untergrund. Besonders auffällig sind ihre großen Blattflächen von über 9000 mm² und die lockeren Blütenstände, die typisch für die Gattung der Wiesenrauten (Thalictrum) sind.
2 Videos zu Kleine Wiesenraute
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →