Bild folgtKI-generierte IllustrationThalictrum simplex subsp. tenuifolium
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Arten
Wer die Mittlere Wiesenraute einmal gesehen hat, vergisst sie nicht: Mit ihren fein gefiederten Blättern und dem lockeren Wuchs wirkt sie wie ein zarter Schleier im Beet. Diese seltene Schönheit ist für Naturgärtner besonders wertvoll, da sie in Deutschland auf der Roten Liste steht (Gefährdungskategorie 2). In deinem Garten bietest du ihr einen geschützten Rückzugsort. Ein interessanter Besucher ist der Große Asselfresser, der nach aktuellen Beobachtungsdaten von dieser Pflanze profitiert. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,39 m fügt sie sich perfekt in die vordere Beetreihe ein. Trau dich an diese Rarität heran und unterstütze aktiv den Erhalt unserer heimischen Artenvielfalt.
0,39 m pure Eleganz: Hol dir eine bedrohte Kostbarkeit in deinen Garten.
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In deinem Garten übernimmt diese Wiesenraute eine wichtige Funktion für die lokale Biodiversität. Nach aktuellen Beobachtungsdaten ist sie ein wichtiger Anziehungspunkt für den Großen Asselfresser. Da die Pflanze in Deutschland stark gefährdet ist (Rote Liste 2), leistest du mit ihrer Anpflanzung einen direkten Beitrag zum Erhalt einer seltenen heimischen Art. Ihre Blüten bieten Pollen für verschiedene Fluginsekten an, während die dichten Blattstrukturen kleineren Tieren Schutz gewähren. Durch die Symbiose mit AM-Mykorrhiza (spezielle Bodenpilze zur Nährstoffaufnahme) ist sie zudem bestens im Bodenökosystem vernetzt und fördert die Bodengesundheit.
Die Mittlere Wiesenraute ist, wie viele Hahnenfußgewächse, als nicht kindersicher eingestuft. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr oder Hautkontakt reizend wirken können. Achte daher darauf, sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern zu pflanzen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.393 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz (Ellenberg Licht 8), an dem sie mindestens sechs Stunden direkte Sonne bekommt.
Der Boden sollte frisch bis mäßig feucht sein (Feuchtewert 4); achte darauf, dass er nie ganz austrocknet.
Da sie ein Mittelzehrer ist (Nährstoffwert 5), genügt normaler, humoser Gartenboden ohne starke zusätzliche Düngung.
Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionswert 8), mische bei Bedarf etwas Kalk unter den Aushub.
Pflanzzeit ist idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Halte sie bei ihrer kompakten Wuchshöhe von 0,39 m im vorderen Beetbereich, damit sie nicht von größeren Stauden verdeckt wird.
Ein Rückschnitt der vertrockneten Stängel erfolgt erst im Spätwinter, um das Rhizom zu schützen.
Gute Partnerin: Wiesensalbei (Salvia pratensis) – er schätzt ebenfalls sonnige, kalkreiche Standorte und bildet einen schönen farblichen Kontrast.
Die Mittlere Wiesenraute (Thalictrum simplex subsp. tenuifolium) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). In Mitteleuropa findet man sie vor allem an sonnigen Standorten auf kalkhaltigen, basenreichen Böden. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst wechselfeuchte Wiesen und Niedermoore. Ein typisches Merkmal sind die schmalen, fast fadenförmigen Abschnitte ihrer Blätter, was sie von anderen Wiesenrauten unterscheidet. Als mehrjährige, krautige Pflanze bildet sie im Boden ein Rhizom (unterirdischer Spross zur Überdauerung) aus und ist gut an das Leben auf mittelreichen Böden angepasst.
2 Videos zu Mittlere Wiesenraute


•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →