Bild folgtKI-generierte IllustrationThera variata (Denis & Schiffermüller), 1775
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Du erkennst den Veränderlichen Nadelholzspanner (Thera variata) an der namensgebenden, sehr variablen Zeichnung seiner Vorderflügel, die meist ein dunkleres Mittelfeld auf grauem oder bräunlichem Grund aufweisen. Als Nachtfalter gehört er zur Familie der Spanner (Geometridae), deren Name sich auf die besondere Fortbewegungsweise der Raupen bezieht. Diese Raupen sind oligophag (auf wenige Futterpflanzen spezialisiert) und ernähren sich von den Nadeln bestimmter Nadelgehölze. Zu ihren Futterpflanzen zählen die Gewöhnliche Kiefer (Pinus sylvestris), die Weiß-Tanne (Abies alba) und die Gewöhnliche Fichte (Picea abies). In deinem Garten ist der Falter daher vor allem dort anzutreffen, wo diese heimischen Nadelbäume wachsen. Die Raupen verursachen in der Regel keine nennenswerten Schäden an den Bäumen, da sie ein natürlicher Teil des Ökosystems sind. Du kannst diese Art unterstützen, indem du auf Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) verzichtest und vorhandene Nadelhölzer erhältst. Der Falter selbst ist dämmerungsaktiv (in der Abenddämmerung lebhaft) und ruht tagsüber gut getarnt an Baumstämmen oder Zweigen. Er ist ein wertvoller Bestandteil der Artenvielfalt in Regionen von Deutschland über Österreich bis Belgien. Sofern du alte Tannen oder Fichten im Garten hast, bietest du diesem Tier bereits einen wichtigen Lebensraum.
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Dieser Nachtfalter ist für den Menschen vollkommen harmlos und stellt keine Gefahr für die Pflanzengesundheit im Garten dar. Es besteht eine hohe Verwechslungsgefahr mit anderen Arten der Gattung Thera, was die Bestimmung für Laien erschwert. Die Art gilt in ihrem Verbreitungsgebiet als stabil und nicht gefährdet.
Der Veränderliche Nadelholzspanner (Thera variata) ist ein Schmetterling aus der Ordnung der Lepidoptera und der Familie der Geometridae. Er ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien heimisch und besiedelt bevorzugt Nadelwälder sowie Gärten mit entsprechendem Nadelholzbestand. Die Art zeichnet sich durch eine hohe Variabilität (Vielgestaltigkeit) in der Flügelfärbung aus, was die Abgrenzung zu verwandten Arten oft erschwert. Die Larvalentwicklung (Entwicklung der Raupen) findet ausschließlich an den Nadeln von Kiefern, Tannen und Fichten statt.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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