Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Theridion innocuum (Theridion innocuum) gehört zur Familie der Kugelspinnen, die ihren Namen dem auffällig rundlichen Hinterleib verdanken. Diese kleinen Spinnentiere sind typische Bewohner strukturreicher Gärten in ganz Europa und fallen meist durch ihre speziellen Fangnetze auf. Diese Haubennetze (dreidimensionale Gespinste aus unregelmäßig gekreuzten Fäden) sind hocheffiziente Fallen für fliegende und krabbelnde Kleinstinsekten. Die Ernährung dieser Räuber besteht allgemein aus anderen Wirbellosen, wodurch sie als natürliche Regulatoren in Deinem Garten eine wichtige Rolle einnehmen. Als Biologe schätze ich sie besonders, da sie einen wertvollen Teil der heimischen Nahrungskette bilden. Wenn Du sie in Deiner Vegetation entdeckst, besteht kein Grund zur Sorge, sondern eher zur Freude über ein funktionierendes Ökosystem. Du kannst sie unterstützen, indem Du verblühte Strukturen im Herbst stehen lässt, da diese oft als geschützte Quartiere dienen. Der Verzicht auf chemische Mittel schützt diese nützlichen Jäger und fördert die allgemeine Artenvielfalt auf Deinem Grundstück. Ein naturnah belassenes Areal mit Totholz oder Laub bietet ihnen ideale Lebensbedingungen. Ihre Anwesenheit zeigt Dir, dass Dein Garten ein lebendiges und ökologisch wertvolles Refugium ist.
Theridion innocuum (Theridion innocuum) ist für Menschen und Haustiere vollkommen harmlos. Die Tiere sind sehr klein und ihre Kieferklauen können die menschliche Haut nicht durchdringen. Es bestehen keine speziellen gesetzlichen Schutzbestimmungen für diese Art, sie ist jedoch als nützlicher Insektenfresser im Garten ökologisch wertvoll.
Die Art Theridion innocuum (Theridion innocuum) wird innerhalb der Ordnung der Webspinnen zur Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) gezählt. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile Europas bis in die Ukraine. Die Lebensweise ist durch den Bau charakteristischer Haubennetze in der Kraut- und Strauchschicht geprägt. Taxonomisch sind sie eng mit anderen Vertretern der Gattung Theridion verwandt, die für ihre meist verborgene Lebensweise in der Vegetation bekannt sind.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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