Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Kleine Kugelspinne (Theridion mystaceum) faellt dir in deinem Garten vor allem durch ihren kugeligen Hinterleib auf, der oft eine feine, dunkle Zeichnung traegt. In deinem Garten bewohnt diese Art meist geschuetzte Bereiche wie Hecken, Straeucher oder Mauerspalten. Als typische Vertreterin der Kugelspinnen baut sie unregelmaessige Dreiecksnetze, die wie ein wirres Geruest aus Fangfaeden wirken. Diese Fangnetze sind hocheffektiv, um vorbeifliegende oder krabbelnde Kleininsekten zu erbeuten. Die Beute wird durch Klebetropfen an den Faeden fixiert und anschliessend von der Spinne ueberwaeltigt. In deinem Garten uebernimmt sie eine wichtige Aufgabe als natuerlicher Schaedlingsregulierer, indem sie kleine Fliegen und Muecken frisst. Damit traegt sie zu einem stabilen oekologischen Gleichgewicht bei, ohne dass du aktiv eingreifen musst. Du kannst dieses nuetzliche Tier unterstuetzen, indem du Strukturen wie Reisighaufen oder ungeschnittene Heckenabschnitte als Lebensraum erhaeltst. Auf den Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln solltest du verzichten, um die empfindlichen Bestaende nicht zu gefaehrden. Beobachte sie am besten an einem sonnigen Vormittag, wenn der Tau die feinen Faeden ihres Netzes im Gebuesch sichtbar macht.
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Diese Spinne ist fuer Menschen und Haustiere absolut harmlos, da ihre Beisswerkzeuge die menschliche Haut nicht durchdringen koennen. Sie unterliegt keinem besonderen gesetzlichen Schutzstatus, ist jedoch als nuetzlicher Insektenfaenger ein wertvoller Bestandteil der heimischen Artenvielfalt.
Die Art (Theridion mystaceum) gehoert zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) innerhalb der Familie der Haubennetzspinnen (Theridiidae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber weite Teile Europas, wo sie in verschiedenen garten- und waldnahen Habitaten (Lebensraeumen) vorkommt. Sie ist eine standorttreue Art, die ihre Netze bevorzugt in der Krautschicht oder an Baumstaemmen anlegt. Ihre Fortpflanzungsbiologie ist durch charakteristische Kokons (schuetzende Eierbeutel aus Seide) gekennzeichnet, welche die Weibchen oft bis zum Schlupf bewachen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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