Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Theridion nasutum erkennst du am ehesten an ihrem kugeligen Hinterleib, der für die Familie der Haubennetzspinnen (Theridiidae) so bezeichnend ist. Diese kleinen Spinnen sind geschickte Jäger, die sich in deinem Garten vor allem in Bodennähe oder in dichter Vegetation aufhalten. Ihre Lebensweise ist durch den Bau von dreidimensionalen Fangnetzen geprägt, mit denen sie herumlaufende oder tief fliegende Insekten erbeuten. Die Ernährung erfolgt rein carnivor (fleischfressend), was sie zu nützlichen Helfern bei der Regulation von Insektenbeständen macht. Da die wissenschaftlichen Daten diese Art vorwiegend in Italien verorten, ist eine Sichtung in unseren Breitengraden eine zoologische Besonderheit. Ökologisch betrachtet nehmen sie eine wichtige Rolle als Prädatoren (Räuber) ein und dienen gleichzeitig größeren Tieren als Nahrung. Du kannst den Lebensraum dieser Tiere fördern, indem du wilde Ecken mit Reisig oder Laub in deinem Garten zulässt. Chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung solltest du vermeiden, um die empfindlichen Populationen nicht zu gefährden. Ein strukturreicher Garten mit vielen Versteckmöglichkeiten bietet die beste Grundlage für ihre Ansiedlung. Beobachte die feinen Gespinste am besten am frühen Morgen, wenn der Tau die Fadenstrukturen sichtbar macht.
Diese Spinne (Theridion nasutum) ist für dich vollkommen ungefährlich, da ihr Gift nur auf kleine Beutetiere wirkt. Sie steht nicht unter besonderem Artenschutz, sollte aber als nützlicher Insektenfänger im Garten belassen werden. Ein vorsichtiger Umgang mit ihren Netzen schützt die Tiere.
Die Art Theridion nasutum wird taxonomisch (nach der biologischen Systematik) in die Familie der Kugelspinnen (Theridiidae) eingeordnet. Laut dem World Spider Catalog (WSC v26) ist ihr Verbreitungsgebiet schwerpunktmäßig in Italien dokumentiert. Sie gehört zur artenreichen Gattung Theridion, deren Vertreter für ihre dreidimensionalen Haubennetze bekannt sind. Als typische Webspinne besiedelt sie verschiedene Habitate (Lebensräume), sofern ausreichend Strukturen für den Netzbau vorhanden sind.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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