Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Theridion parvulum ist eine winzige Spinne, die durch ihren markanten, rundlichen Hinterleib auffällt. Als Vertreter der Webspinnen (Araneae) gehört sie zur Gattung der Haubennetzspinnen, die für den Bau ihrer dreidimensionalen Fangnetze bekannt sind. In deinem Garten besiedelt dieses Spinnentier (Arachnida) bevorzugt geschützte Nischen, um dort ihre klebrigen Fäden in wirren Mustern auszuspannen. Die Lebensweise ist vorwiegend sesshaft, wobei das Tier im Schutze seines Gespinstes darauf wartet, dass Beute in die Falle gerät. Als Räuber ernährt sich die Art allgemein von kleinen wirbellosen Tieren und trägt so zur Regulation kleiner Kerbtiere (Insekten) im Gartenökosystem bei. Da die Art in Europa und speziell im Raum Italien (WSC v26) dokumentiert ist, profitiert sie von strukturreichen Lebensräumen mit mildem Mikroklima. Du kannst diesen nützlichen Gartenbewohner fördern, indem du natürliche Versteckmöglichkeiten wie Totholz oder dichte Vegetation erhältst. Ein bewusster Verzicht auf chemische Bekämpfungsmittel schont die Nahrungsgrundlage dieser kleinen Jäger nachhaltig. Wenn du wilde Ecken in deinem Garten zulässt, bietest du der Art den nötigen Raum für ihre nützliche Tätigkeit.
Theridion parvulum ist für den Menschen vollkommen harmlos, da ihre Kieferklauen die menschliche Haut nicht durchdringen können. Es handelt sich um einen nützlichen Gartenbewohner, der weder gefährlich ist noch unter speziellem gesetzlichen Artenschutz steht.
Die Art Theridion parvulum wird taxonomisch in die Ordnung der Webspinnen (Araneae) innerhalb der Klasse der Spinnentiere (Arachnida) eingeordnet. Ihre Verbreitung erstreckt sich über Europa, wobei die wissenschaftliche Datenlage Funde in Italien (WSC v26) explizit hervorhebt. Als Mitglied der Gattung Theridion zeichnet sie sich durch eine räuberische Lebensweise und die Produktion spezialisierter Fangseide aus. Sie ist ein fester Bestandteil der europäischen Spinnenfauna und an unterschiedliche Lebensräume angepasst.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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