Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Kugelspinne Theridion pyrenaeum ist an ihrem kugeligen Hinterleib und dem Bau charakteristischer Haubennetze (dreidimensionale Fanggewebe aus unregelmäßigen Klebefäden) erkennbar. Innerhalb der Gruppe der Spinnentiere nimmt sie die Rolle einer stationären Jägerin ein, die vorwiegend kleine Insekten erbeutet. Ihr natürliches Vorkommen ist laut aktueller Datenlage auf die Regionen Andorra, Frankreich und Spanien beschränkt, weshalb sie in Gärten Mitteleuropas üblicherweise nicht anzutreffen ist. Als nützliche Vertilgerin von Beutetieren trägt sie in ihrem Verbreitungsgebiet maßgeblich zur Regulierung von Insektenbeständen bei. Da keine spezifischen Pflanzenbindungen bekannt sind, dient die allgemeine Vegetation ihr lediglich als physisches Gerüst für den Netzbau. Gartenbesitzer in den entsprechenden Regionen können die Art unterstützen, indem sie dichte Strukturen und ungestörte Ecken belassen. Der Verzicht auf Insektizide (chemische Mittel zur Insektenbekämpfung) sichert ihre Nahrungsgrundlage und fördert ein gesundes Ökosystem. Die Beobachtung dieser Tiere vermittelt wertvolles Wissen über die Funktionsweise natürlicher Kreisläufe und die Effizienz biologischer Schädlingskontrolle. Durch ihre räuberische Lebensweise stabilisiert sie das ökologische Gefüge ihrer Umwelt nachhaltig. Ein respektvoller Umgang mit diesen kleinen Baumeistern im Garten fördert die biologische Vielfalt.
Diese Spinne ist für Menschen absolut harmlos und besitzt kein Gift, das die menschliche Haut durchdringen könnte. Es besteht kein Grund zur Sorge oder zu besonderen Abwehrmaßnahmen beim Zusammentreffen mit dem Tier im Garten.
Theridion pyrenaeum gehört zur Familie der Haubennetzspinnen (Theridiidae) in der Ordnung der Webspinnen (Araneae). Ihre Verbreitung erstreckt sich laut dem World Spider Catalog ausschließlich über die Länder Andorra, Frankreich und Spanien. Als räuberisches Spinnentier ist sie ein fester Bestandteil der wirbellosen Fauna in südwesteuropäischen Lebensräumen.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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