Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Theridion semitinctum ist ein eher unauffälliger Vertreter der Kugelspinnen (Theridiidae), dessen Körperbau durch einen markanten, kugeligen Hinterleib charakterisiert ist. In deinem Garten wirst du diese Art vor allem dann antreffen, wenn du in den wärmeren Regionen Südeuropas lebst. Die Spinne fertigt unregelmäßige Raumnetze (dreidimensionale Gespinste ohne symmetrisches Muster), um fliegende oder krabbelnde Insekten zu fangen. In diesen Netzen verfangen sich verschiedene Kleintiere, die dem Tier als Nahrung dienen. Als natürlicher Gegenspieler von Insekten ist sie eine nützliche Bewohnerin, die zur biologischen Vielfalt beiträgt. Du kannst dieses Spinnentier fördern, indem du strukturreiche Bereiche und dichte Vegetation als Lebensraum erhältst. Ein konsequenter Verzicht auf Pestizide (chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung) ist für ihr Überleben und ihre ökologische Funktion essenziell. Ihre Rolle im Garten liegt vor allem in der Regulation von Insektenpopulationen. Im Mai zeigen sich diese Tiere bereits aktiv beim Netzbau in geschützten Lagen.
Diese kleine Kugelspinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und verhält sich friedlich. Ihr Gift ist nur für ihre Beute wirksam und stellt für Gartenbesitzer keinerlei Gefahr dar. Es sind keine speziellen Schutzbestimmungen für diese Art dokumentiert.
Die taxonomische Einordnung erfolgt in die Gattung Theridion innerhalb der Familie der Kugelspinnen (Theridiidae). Das bekannte Verbreitungsgebiet umfasst nach aktuellen wissenschaftlichen Daten Länder wie Frankreich, Italien und Spanien. Als räuberisches Spinnentier (Arachnida) ist die Art auf den Fang lebender Insekten in ihren Fangnetzen spezialisiert. Sie bewohnt vorzugsweise die Krautschicht und niedrige Gehölze in klimatisch begünstigten Gebieten.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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