Bild folgtKI-generierte IllustrationThesium pyrenaicum subsp. grandiflorum
Mit ihren zierlichen, sternförmigen Blüten fällt das Großblütige Alpen-Leinblatt (Thesium pyrenaicum subsp. grandiflorum) im Garten sofort auf. Diese Art ist ein echter Spezialist für kühle, sonnige Standorte und bringt eine seltene Natürlichkeit in deine Pflanzung. Da sie ausschließlich auf mageren Böden gedeiht, hilft sie dir dabei, die Artenvielfalt auf kargen Flächen zu fördern. Als heimische Wildpflanze ist sie ein wertvoller Bestandteil für ökologisch wertvolle Magerwiesen (artenreiche Grasflächen mit wenig Stickstoff). Wenn du einen passenden Platz für diese Rarität reservierst, leistest du einen echten Beitrag zum regionalen Artenschutz direkt vor deiner Haustür.
Einzigartige Alpen-Eleganz: 22 Zentimeter pure Natur für kühle Magerstandorte.
In der Gartenökologie fungiert das Großblütige Alpen-Leinblatt als wichtiger Indikator für intakte Magerstandorte. Da keine spezifischen Daten zu Bestäubern oder Raupen in der Datenbank vorliegen, steht der ökologische Wert vor allem in der Erhaltung der floristischen Vielfalt an kühlen Standorten. Die leichten Samen, die lediglich 4,24 mg wiegen, sind für die Fernausbreitung optimiert und tragen zur Vernetzung von Biotopen bei. Indem du diese Art anpflanzt, erhältst du eine Pflanzengesellschaft, die auf Nährstoffarmut angewiesen ist und so spezialisierten, oft selten gewordenen Organismen einen Lebensraum bietet. Sie bereichert das Ökosystem durch ihre Anpassung an extreme, stickstoffarme Bedingungen.
Das Großblütige Alpen-Leinblatt ist in der Gartenplanung als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn keine spezifischen Giftstoffe gelistet sind, empfiehlt es sich, die Pflanze außerhalb der direkten Reichweite von spielenden Kleinkindern zu setzen. Ein Platz im Steingarten oder in einem geschützten Wildblumenbeet ist ideal, um die Pflanze sicher zu kultivieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.22 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), der mindestens sechs Stunden direkte Sonne am Tag bietet.
Der Boden muss mager und nährstoffarm sein (Schwachzehrer); verzichte daher komplett auf Düngergaben.
Achte auf eine frische Bodenfeuchte (Feuchtezahl 4), vermeide jedoch Staunässe durch eine gute Drainage (Wasserabfluss).
Berücksichtige die Vorliebe für kühle Lagen; an extrem heißen Hauswänden fühlt sich die Pflanze weniger wohl.
Die Pflanzzeit liegt idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Da die Pflanze nur 0,22 Meter hoch wird, sollte sie im Vordergrund von Beeten oder in Steingärten platziert werden.
Der Boden sollte neutral bis schwach sauer sein, um die natürlichen Bedingungen perfekt zu imitieren.
Gute Partnerin: Die Berg-Nelke (Dianthus sylvestris) – sie teilt den Wunsch nach magerem Boden und sonnigen, kühlen Plätzen.
Das Großblütige Alpen-Leinblatt gehört zur Familie der Leinblattgewächse (Thesiaceae) und ist eine in Deutschland heimische, krautige Pflanze. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich vor allem auf kühle, alpine oder nördliche Regionen, wo sie auf neutralen bis schwach sauren Böden wächst. Auffällig ist ihr Wuchs, der keine Verholzung aufweist und mit einer Höhe von genau 0,22 Metern eher niedrig bleibt. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Samen, die bereits durch schwache Luftbewegungen oder über weite Distanzen verbreitet werden können. Als Schwachzehrer (Pflanze, die mit sehr wenig Nährstoffen auskommt) besiedelt sie ökologische Nischen, in denen konkurrenzstarke Arten scheitern.
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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