Bild folgtKI-generierte IllustrationThespesia populnea
Auch bekannt als: Pappelblättriger Eibisch, Küsten-Tropeneibisch, Küsten-Hibiskus, Portiabaum
Wer den Portiabaum (Thespesia populnea) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Auffällig sind vor allem die großen, breitblättrigen Blätter mit einer Fläche von über 10.000 Quadratmillimetern. Als Mitglied der Malvengewächse (Malvaceae) bringt dieser verholzte Baum, der eine beachtliche Höhe von genau 9,14 Metern erreichen kann, ein fast tropisches Flair in deinen geschützten Gartenbereich. Auch wenn er in unseren Breiten meist im Kübel bleibt, bietet er mit seinem dichten Wuchs wertvolle Struktur. Da keine spezifischen Insektendaten vorliegen, glänzt er vor allem durch seine botanische Präsenz. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen Exoten reserviert?
Exotische Eleganz: Ein stattlicher Malvenbaum mit 9,14 Metern Wuchspotenzial.
Der ökologische Wert des Portiabaums konzentriert sich in unseren Breiten primär auf seine Funktion als strukturbildendes Element. Nach aktuellen Daten sind die Samen mit 60,5753 Milligramm vergleichsweise schwer, was eine Tierverbreitung der Diasporen (Samen) möglich macht. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz vorliegen, lässt sich seine Bedeutung für die heimische Insektenwelt nicht abschließend bewerten. Die großen Blätter mit über 100 Quadratzentimetern Fläche bieten jedoch im Sommer einen dichten Blätterschirm, der Kleinsäugern oder Vögeln als temporärer Sichtschutz dienen kann.
Der Portiabaum ist laut vorliegenden Daten als nicht kindersicher eingestuft. Da keine weiteren Giftigkeitsfaktoren spezifiziert sind, solltest du aus Vorsicht darauf achten, dass Kinder oder Haustiere keine Pflanzenteile verzehren. Im Zweifelsfall oder bei versehentlichem Verzehr kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch/Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
9.14 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen, windgeschützten Standort, da der Baum viel Wärme zum Gedeihen benötigt.
Pflanze den Baum im Frühjahr (April bis Mai) in einen ausreichend großen Kübel mit gutem Wasserabzug.
Nutze ein durchlässiges Substrat (Pflanzmaterial), um Staunässe im Wurzelbereich zu verhindern.
Da die Pflanze eine Höhe von 9,14 m erreichen kann, ist ein regelmäßiger Rückschnitt im Spätwinter ratsam.
Halte die Erde gleichmäßig feucht, lasse aber die oberste Schicht zwischen den Wassergaben abtrocknen.
Achte darauf, dass die Pflanze nicht als kindersicher eingestuft ist, und platziere sie entsprechend umsichtig.
Überwintere den Baum unbedingt hell und frostfrei bei Temperaturen von mindestens 15 Grad Celsius.
Gute Partnerin: Die Wilde Malve (Malva sylvestris) – als heimische Verwandte ergänzt sie das Thema im Garten und bietet Nahrung für die spezialisierte Malven-Langhornbiene (Eucera macroglossa).
Der Portiabaum (Thespesia populnea) gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist ursprünglich in tropischen Küstenregionen beheimatet. In Mitteleuropa findet man ihn aufgrund seiner Frostempfindlichkeit ausschließlich als Kübelpflanze in Wintergärten oder auf sehr warmen, geschützten Terrassen. Typisch ist der verholzte Stamm und die Wuchsform als Strauch oder Baum, der unter optimalen Bedingungen eine Höhe von genau 9,14 Metern erreicht. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) sind mit rund 60,58 Milligramm recht schwer, was auf eine Kurzdistanz-Ausbreitung hindeutet. Die große Blattfläche zeigt seine Herkunft aus lichtreichen Gebieten an.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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