Bild folgtKI-generierte IllustrationThlaspi alpestre
Auch bekannt als: Thlaspi alpestre
Wer das Alpen-Hellerkraut (Thlaspi alpestre) einmal gesehen hat, vergisst es nicht: Auffällig sind die kleinen, reinweißen Blütenstände und die herzförmigen Schötchen, die typisch für diese Kreuzblütler sind. Mit einer kompakten Wuchshöhe von nur 0,11 m ist diese Pflanze ein Spezialist für kleine Nischen und karge Standorte in deinem Garten. Da sie in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch ist, passt sie perfekt in naturnahe Pflanzungen. Über ihre extrem leichten Samen nutzt sie den Wind zur Ausbreitung. Wenn du einen Steingarten oder eine Trockenmauer besitzt, ist dieser zierliche Frühjahrsblüher genau die richtige Wahl für dich.
Zierliches Alpen-Juwel: Nur 11 cm klein und perfekt für deine Trockenmauer.
In der Gartenökologie besetzt dieses Hellerkraut die Nische der Pionierpflanze auf kargen Böden. Ein besonderes Merkmal ist das extrem geringe Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von nur 0,2616 mg, was eine effiziente Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht. Da keine spezifischen Daten zu Bestäuberbesuchen vorliegen, liegt der ökologische Schwerpunkt auf der Samenausbreitung und der Besiedlung offener Bodenstellen. Als heimische Art der DACH-Region ist sie ein wichtiger Baustein für die regionale Pflanzendiversität, besonders in alpinen und subalpinen Lagen.
Das Alpen-Hellerkraut ist als nicht kindersicher eingestuft. Es sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen Kleinkinder unbeaufsichtigt spielen. Bei versehentlichem Verzehr ist zur Sicherheit der Giftnotruf unter 0228 19 240 zu kontaktieren.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.113 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Platz, idealerweise in einem Steingarten oder an einer Trockenmauer.
Achte bei der Standortwahl auf die geringe Wuchshöhe von 0,11 m, damit die Pflanze nicht von Nachbarn überwachsen wird.
Pflanzzeit im Frühling: Von März bis Mai in frostfreien Boden setzen.
Pflanzzeit im Herbst: Von September bis November, um die Wurzelbildung vor dem Winter zu fördern.
Bodenbeschaffenheit: Der Boden sollte durchlässig und eher mager sein; bei Bedarf Sand einarbeiten.
Bewässerung: Nur in langen Trockenperioden gießen, Staunässe unbedingt vermeiden.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich durch Selbstaussaat über ihre sehr leichten Samen.
Gute Partnerin: Der Echte Wundklee (Anthyllis vulneraria) ist eine hervorragende Ergänzung, da er ähnliche Ansprüche an Licht und Boden stellt.
Das Alpen-Hellerkraut (Thlaspi alpestre) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Als ausdauernde, krautige Pflanze erreicht sie eine sehr geringe Wuchshöhe von genau 0,11 m. In den Alpenländern besiedelt sie natürlicherweise Pionierstandorte wie Schuttfluren oder lückige Gebirgsrasen. Die Pflanze ist nicht verholzt und zeichnet sich durch breitblättrige Laubblätter aus. Besonders interessant ist ihre Fähigkeit zur Mykorrhiza (Lebensgemeinschaft von Pilzen und Wurzeln), wobei sie den AM-Typ (Arbuskuläre Mykorrhiza) für eine bessere Nährstoffaufnahme nutzt.
1 Video zu Alpen-Hellerkraut
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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