Bild folgtKI-generierte IllustrationThlaspi caerulescens
Auch bekannt als: Wildes Täschelkraut, Gebirgs-Hellerkraut, Thlaspi caerulescens
An ihren markanten, flachen Samenschötchen und dem niedrigen, krautigen Wuchs lässt sich das Gelbe Berg-Hellerkraut (Thlaspi caerulescens) sofort erkennen. Als heimische Wildpflanze in Deutschland und der Schweiz ist sie eine wertvolle Ergänzung für deinen Naturgarten, da sie perfekt an unsere regionalen Bedingungen angepasst ist. Sie besetzt ökologische Nischen auf durchlässigen Böden, die viele gezüchtete Zierpflanzen nicht vertragen. Mit ihrer Ansiedlung trägst du aktiv zum Erhalt einer spezialisierten Pflanzenart bei. Wenn du ein Fan von authentischer Wildflora bist, wird dich dieser kleine Kreuzblütler (Pflanzen mit vier kreuzförmig angeordneten Blütenblättern) sicher begeistern. Hast du schon einen sonnigen Platz für diesen Spezialisten im Kopf?
Heimische Wildschönheit: Robust, genügsam und ökologisch wertvoll.
Als in Deutschland und der Schweiz heimische Art ist das Gelbe Berg-Hellerkraut ein integraler Bestandteil unserer regionalen Ökosysteme. Durch den krautigen Wuchs bietet sie Bodenstruktur und trägt zur Vielfalt in Steingärten oder auf Magerstandorten (nährstoffarmen Flächen) bei. Besonders wichtig ist ihre Verbindung zur AM Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose), die das Bodenleben unterirdisch fördert. Da heimische Kreuzblütler eine wichtige Basis für die lokale Insektenwelt darstellen, fördert jede Ansiedlung dieser Art die genetische Vielfalt in deiner Region. Du bietest damit eine Lebensgrundlage an, die in modernen Gärten oft verloren geht. Die Pflanze trägt so zur ökologischen Stabilität deines Gartens bei.
Bitte beachte, dass das Gelbe Berg-Hellerkraut (Thlaspi caerulescens) als nicht kindersicher eingestuft wird. In Gärten, in denen kleine Kinder spielen, solltest du darauf achten, dass die Pflanze nicht verzehrt wird. Ein Platz im hinteren Bereich des Beets oder in einem Steingarten ist eine sichere Lösung, um jedes Risiko auszuschließen.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.266 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz in deinem Garten.
Der Boden sollte sehr durchlässig sein, um Staunässe (stehendes Wasser) zu vermeiden.
Eine Drainage (Abflussschicht aus Kies oder Sand) ist bei schweren Böden unbedingt ratsam.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling (März bis Mai) oder im frühen Herbst.
Da es sich um eine krautige Pflanze handelt, benötigt sie keinen regelmäßigen Rückschnitt.
Lass die Samenschötchen im Spätsommer stehen, damit sich die Pflanze durch Selbstaussaat erhalten kann.
Die Pflege ist insgesamt unkompliziert, da sie als heimische Art gut mit hiesigen Trockenphasen zurechtkommt.
Gute Partnerin: Das Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana) – es bevorzugt die gleichen mageren, sonnigen Standorte und ergänzt das Hellerkraut ökologisch hervorragend.
Das Gelbe Berg-Hellerkraut (Thlaspi caerulescens) gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist eine krautige Pflanze (nicht verholzend), die natürlicherweise in Deutschland und der Schweiz vorkommt und dort oft spezialisierte Standorte wie steinige Hänge besiedelt. Eine Besonderheit ist ihre Fähigkeit zur AM Mykorrhiza (eine Symbiose zwischen Pflanzenwurzeln und Pilzen), die ihr bei der Nährstoffaufnahme hilft. Botanisch zeichnet sie sich durch die für Hellerkräuter typischen, flachen und rundlichen Früchte aus, die ihr den markanten Namen gaben.
3 Videos zu Gelbes Berg-Hellerkraut
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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