Bild folgtKI-generierte IllustrationThlaspi montanum
Auch bekannt als: Thlaspi montanum
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Du erkennst das Berg-Hellerkraut (Thlaspi montanum) an seinen dichten, weißen Blütentrauben, die im Frühling kompakt über den bodennahen Blattrosetten thronen. Mit einer Wuchshöhe von nur 0,06 m ist diese kleine Kostbarkeit ein Spezialist für lückige, sonnige Stellen, an denen andere Pflanzen kaum Fuß fassen. In Deinem Naturgarten ist sie wertvoll, da sie früh im Jahr als Energiequelle dient, was nach aktuellen Beobachtungsdaten etwa dem Admiral (Vanessa atalanta) zugutekommt. Die Pflanze ist ideal für Dich, wenn Du alpine Flair und ökologischen Nutzen auf kleinstem Raum in Deinem Steingarten oder in Trögen verbinden möchtest. Wenn Du ihr einen mageren Platz gönnst, wird sie Dir wenig Arbeit machen und Jahr für Jahr wiederkehren.
Kompakte 6 Zentimeter pure Lebenskraft für sonnige Steinbeete.
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Trotz ihrer geringen Größe von 0,06 m ist die Art ökologisch bedeutsam. Als früher Blüher lockt sie nach aktuellen Bestäubungsdaten gezielt Tagfalter wie den Admiral (Vanessa atalanta) an, die nach der Überwinterung auf Nektarquellen angewiesen sind. Die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) sind mit 0,6133 mg sehr leichtgewichtig, was eine effektive Fernausbreitung durch den Wind ermöglicht und so die Besiedlung neuer Standorte im Garten fördert. Durch die kompakten Blattrosetten und die Arbuskuläre Mykorrhiza (Pilz-Wurzel-Symbiose) trägt sie zur Stabilisierung und Gesundheit des Bodenlebens an kargen Standorten bei. Da sie auch im Winter grün bleibt, bietet sie winzigen Bodenlebewesen einen minimalen Schutzraum.
Bitte beachte, dass das Berg-Hellerkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Sollten Teile der Pflanze versehentlich verzehrt worden sein, wende Dich bitte an den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240. In Haushalten mit sehr kleinen Kindern ist bei der Standortwahl daher Vorsicht geboten.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.062 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle unbedingt einen vollsonnigen Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonne am Tag.
Boden: Der Boden muss kalkhaltig, steinig und sehr durchlässig sein; Staunässe verträgt die Pflanze gar nicht.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die sehr geringe Höhe von genau 0,06 m, damit sie nicht von Gräsern überwachsen wird.
Pflanzzeit: Setze junge Pflanzen im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst zwischen September und November in die Erde.
Bodenvorbereitung: Falls Dein Gartenboden zu fett ist, solltest Du ihn mit reichlich Kies oder Sand abmagern (nährstoffärmer machen).
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht nötig. Lass die Blütenstände stehen, damit sich die Samen entwickeln können.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0,6133 mg extrem leicht und werden durch den Wind verbreitet (Fernausbreitung).
Pflanzpartner: Gute Nachbarn sind der Schaf-Schwingel (Festuca ovina) oder das Frühlings-Fingerkraut (Potentilla neumanniana) – beide teilen die Vorliebe für sonnige, karge Standorte.
Das Berg-Hellerkraut gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) und ist in Deutschland, Österreich sowie der Schweiz natürlich verbreitet. Sein typischer Lebensraum sind Kalkmagerrasen (nährstoffarme Wiesen auf Kalkuntergrund) und felsige Bergregionen. Es handelt sich um ein nicht verholzendes, breitblättriges Kraut, das eine Symbiose in Form der Arbuskulären Mykorrhiza (eine Lebensgemeinschaft zwischen Pilzwurzeln und Pflanze zur besseren Nährstoffaufnahme) eingeht. Auffällig sind die schötchenartigen Früchte, die für die Gattung der Hellerkräuter namensgebend sind.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →