Bild folgtKI-generierte IllustrationThlaspi rotundifolium
Auch bekannt als: Thlaspi rotundifolium
Mit ihrem polsterartigen Wuchs und den namensgebenden rundlichen Blättern fällt das Rundblättrige Hellerkraut (Thlaspi rotundifolium) sofort auf. Diese kleine, aber oho wirkende Staude ist ein echter Überlebenskünstler für die kargen Ecken deines Gartens. Da sie nur 0,05 Meter hoch wird, eignet sie sich hervorragend für Steingärten oder die Bepflanzung von Trockenmauern. Als heimische Art trägt sie zur biologischen Vielfalt bei und bringt alpines Flair direkt vor deine Haustür. Wer einen pflegeleichten Spezialisten für sonnige Schotterflächen sucht, wird hier fündig. Hast du schon einen passenden Platz in einer sonnigen Fuge für sie?
Alpiner Charme auf 5 Zentimetern: Ein robuster Spezialist für deine Steinfugen.
Obwohl für diese Art aktuell keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, erfüllt sie als heimischer Kreuzblütler eine wichtige Funktion im Ökosystem. Ihre extrem leichten Samen (1,04 mg) sind auf die Fernausbreitung durch Wind angewiesen, was zur Vernetzung von Lebensräumen beiträgt. Durch die Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen fördert sie zudem ein gesundes Bodenleben unter der Oberfläche. In einem Naturgarten bietet sie eine wertvolle Ergänzung für spezialisierte Insekten, die auf alpine Flora angewiesen sind. Da sie kaum Konkurrenz durch größere Pflanzen verträgt, besetzt sie ökologische Nischen auf extremen Standorten, die sonst kahl blieben.
Bitte beachte, dass das Rundblättrige Hellerkraut als nicht kindersicher eingestuft wird. Es sollte daher nicht in Bereichen gepflanzt werden, in denen kleine Kinder unbeaufsichtigt spielen, da ein Verzehr der Pflanzenteile gesundheitliche Probleme verursachen könnte. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.091 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz, ideal sind Steingärten oder Mauerspalten.
Boden: Der Untergrund muss extrem durchlässig und kalkhaltig sein; mische viel Schotter oder Splitt unter.
Wuchshöhe: Beachte bei der Pflanzung die sehr geringe Höhe von genau 0,05 m.
Pflanzzeit Frühling: Setze die Jungpflanzen am besten von März bis Mai in die Erde.
Pflanzzeit Herbst: Eine Pflanzung ist auch von September bis November möglich, solange der Boden offen ist.
Bewässerung: Nur in langen Trockenphasen gießen; Staunässe führt schnell zu Fäulnis.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich über ihre 1,04 mg leichten Diasporen (Samen) durch den Wind.
Pflege: Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, lass die Polster einfach ungestört wachsen.
Gute Partnerin: Die Silberwurz (Dryas octopetala) – sie hat identische Ansprüche an Kalk und Sonne.
Das Rundblättrige Hellerkraut gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Es ist in Deutschland und der Schweiz beheimatet und besiedelt dort vor allem kalkreiche Schutthalden (Ansammlungen von Gesteinsbruchstücken an Berghängen) der Hochgebirge. Die Pflanze ist eine krautige, nicht verholzende Art mit breitblättrigen Blattrosetten. Eine Besonderheit ist ihre Lebensweise mit der Arbuskulären Mykorrhiza (AM), einer speziellen Form der Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln, die der Pflanze hilft, an kargen Standorten Nährstoffe aufzunehmen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →