Bild folgtKI-generierte IllustrationThunbergia alata
Auch bekannt als: Schwarzäugige Susanne
Gebietsfremde Art (Neophyt)
Diese Pflanze ist in Mitteleuropa nicht heimisch. Sie wurde nach 1492 eingeführt und hat sich in der freien Landschaft etabliert. Dokumentierte Interaktionen mit heimischer Fauna sind unten aufgeführt — sie ersetzen jedoch nicht den ökologischen Wert heimischer Pflanzen.
Mit ihren leuchtenden Blütenblättern und dem namensgebenden, tiefschwarzen Zentrum fällt die Schwarzäugige Susanne (Thunbergia alata) im sommerlichen Garten sofort auf. Als einjährige Kletterpflanze bietet sie eine schnelle Lösung, um Zäune oder Sichtschutzwände in vertikale Grünflächen zu verwandeln. Da sie krautig wächst und nicht verholzt, ist sie besonders für Gärtner geeignet, die saisonale Akzente setzen möchten, ohne dauerhafte Gehölze zu pflanzen. Auch wenn für diese Art keine spezifischen gebietsfremd Bestäuberschutzdaten vorliegen, bereichert ihre späte Blüte im August und September das optische Angebot in deinem Gartenareal. Schau ihr einfach beim Klettern zu und genieße die unkomplizierte Pracht an einem sonnigen Platz.
Charmante Kletterkünstlerin: Mit ihrem schwarzen Blick verzaubert sie jeden Zaun.
In unseren Breitengraten dient die Schwarzäugige Susanne primär als strukturgebendes Element in der Gartenökologie. Durch ihren kletternden Wuchs schafft sie innerhalb kurzer Zeit dichte Blattwände, die kleinen Lebewesen als kurzzeitiges Versteck dienen können. Die Samenreife erfolgt im Spätsommer, wobei die Diasporen (Samen) mit 25,8 mg ein vergleichsweise hohes Gewicht aufweisen. Dies deutet darauf hin, dass die Ausbreitung hauptsächlich im unmittelbaren Umfeld der Mutterpflanze stattfindet, wobei auch eine gezielte Tierverbreitung möglich ist. Da keine spezifischen Daten zu Insektenbeziehungen vorliegen, bleibt ihre Rolle im Ökosystem vor allem auf die Bereicherung der vertikalen Vegetationsstruktur beschränkt.
Die Schwarzäugige Susanne wird als nicht kindersicher eingestuft. Achte darauf, dass Kinder keine Pflanzenteile in den Mund nehmen, da die Verträglichkeit nicht abschließend geklärt ist. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs kontaktiere bitte sicherheitshalber den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Aug – Sep
Wuchsform
Kletterpflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanze die Susanne erst ab Mitte Mai ins Freiland, sobald keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind.
Wähle einen vollsonnigen und warmen Standort, damit sie ihre volle Blütenpracht entfaltet.
Achte auf einen nährstoffreichen, lockeren Boden und vermeide Staunässe (stehendes Wasser im Wurzelbereich).
Da sie eine Kletterpflanze ist, benötigt sie zwingend ein Gerüst, einen Zaun oder ein Spalier als Kletterhilfe.
Halte die Erde gleichmäßig feucht; an heißen Sommertagen kann tägliches Gießen notwendig sein.
Eine regelmäßige Düngung alle zwei Wochen unterstützt das schnelle Wachstum während der Sommermonate.
Du kannst verblühte Teile regelmäßig entfernen, um die Bildung neuer Knospen bis in den September hinein zu fördern.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Platterbse (Lathyrus pratensis) – sie ist eine heimische Kletterpflanze, die den Boden mit Stickstoff anreichert und ökologisch wertvolle Nischen besetzt.
Die Schwarzäugige Susanne gehört zur Familie der Akanthusgewächse (Akanthaceae) innerhalb der Ordnung der Lippenblütlerartigen. Ursprünglich aus dem südöstlichen Afrika stammend, wird sie in Mitteleuropa aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit fast ausschließlich als einjährige Sommerblume kultiviert. Sie ist eine nicht verholzende Kletterpflanze mit breitblättrigem Laub und charakteristischen fünfzähligen Blüten. Botanisch auffällig ist das Diasporengewicht (Gewicht der Ausbreitungseinheit) von 25,8 mg, was die Pflanze zu den Arten mit eher schweren Samen macht, die vor allem über kurze Distanzen verbreitet werden.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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