Bild folgtKI-generierte IllustrationTilia platyphyllos subsp. cordifolia
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Arten
Unverwechselbar ist die Sommerlinde an ihren großen, herzförmigen Blättern mit der weichen Behaarung und ihrer stattlichen, ausladenden Krone. In deinem Naturgarten fungiert sie als ökologisches Kraftzentrum, das spezialisierten Insekten wie dem Doppelzahnspanner (Odontopera bidentata) eine lebensnotwendige Heimat bietet. Auch der Kleine Fuchs (Aglais urticae) findet hier reichlich Nahrung, während die dichte Krone sogar seltenen Fledermäusen wie der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) als Schutzraum dient. Wenn du den Platz für diesen Giganten hast, schaffst du ein Erbe für Generationen von Lebewesen. Achte darauf, ihr von Anfang an den Freiraum zu geben, den sie für ihre volle Pracht benötigt.
Ein 29 Meter hohes Ökosystem für seltene Fledermäuse und bunte Falter.
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Die Sommerlinde ist eine Schlüsselspezies für die lokale Biodiversität. Während der Blütezeit profitieren zahlreiche Bestäuber, wie etwa der Kleine Fuchs (Aglais urticae), von ihrem reichhaltigen Angebot. Für die Raupen des Grauen Herbst-Labkrautspanners (Epirrita dilutata) und des Doppelzahnspanners (Odontopera bidentata) ist das Laub eine unverzichtbare Futterquelle. Das dichte Blattwerk bietet zudem der Kleinen Hufeisennase (Rhinolophus hipposideros) Schutz und Jagdgründe. Die schweren Samen des Baumes dienen im Winter als wichtige Energiereserve für verschiedene Kleinsäuger, die im Gegenzug für die Verbreitung der Art sorgen.
In der Gartenkultur wird diese Linde als nicht kindersicher eingestuft. Obwohl Lindenblüten oft genutzt werden, ist bei dieser speziellen Unterart für Kinder und Haustiere Vorsicht geboten. Im Falle einer unbeabsichtigten Aufnahme von Pflanzenteilen oder bei Unverträglichkeiten kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Baum
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
29.825 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen hellen, lichtreichen Platz, idealerweise vollsonnig bis halbschattig.
Boden: Der Boden sollte tiefgründig und nährstoffreich sein; sie schätzt eine gleichmäßige Feuchtigkeit ohne Staunässe.
Platzbedarf: Plane unbedingt die Endhöhe von 29.82 m ein; der Baum braucht im Alter viel Standraum.
Pflanzzeit: Setze junge Bäume im Herbst (Sep-Nov) oder im Frühling (Mrz-Mai), solange der Boden frostfrei ist.
Wasserbedarf: In den ersten Standjahren ist regelmäßiges Wässern bei Trockenheit essenziell für das Anwachsen.
Pflege: Ein Rückschnitt ist bei freiem Stand nicht nötig; abgestorbene Äste können als Totholzbiotop im Baum verbleiben.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt über die 91.2612 mg schweren Samen, die oft durch Tiere über kurze Distanzen verteilt werden.
Pflanzpartner: Der Waldmeister (Galium odoratum) ist eine ideale Partnerin, da er den kühlen Schatten und den humosen Boden im Unterwuchs der Linde liebt.
Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos subsp. cordifolia) gehört zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum erstreckt sich über nährstoffreiche Laubmischwälder, oft in Schluchten oder an feuchten Hängen. Morphologisch zeichnet sie sich als verholzter Baum mit breitblättrigem Laub aus, der eine exakte Wuchshöhe von 29.82 m erreicht. Als Mykorrhiza-Partner geht sie eine AM (Arbuskuläre Mykorrhiza - eine Symbiose zwischen Pilzen und Pflanzenwurzeln) ein, was ihre Nährstoffaufnahme im Boden massiv verbessert.
9 Arten interagieren mit dieser Pflanze
11 Arten nutzen diese Pflanze als Wirt
3 weitere Arten besuchen die Blüten
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →