Bild folgtKI-generierte IllustrationTiliacea aurago (Denis & Schiffermüller), 1775
Auch bekannt als: Buchen-Gelbeule, Rotbuchen-Gelbeule
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Auffaellig ist die Gold-Gelbeule (Tiliacea aurago) durch ihre warme, goldgelbe Faerbung, die sie als mittelgrossen Nachtfalter kennzeichnet. In deinem Garten begegnest du diesem heimischen Schmetterling vor allem in den Monaten von Mai bis September. Waehrend die erwachsenen Falter fliegen, sind die Raupen auf bestimmte Baeume angewiesen. Sie ernaehren sich polyphag (auf viele Pflanzenarten als Nahrung angewiesen), wobei sie im Garten besonders an Feld-Ahorn (Acer campestre), Hainbuche (Carpinus betulus) oder Berg-Ahorn (Acer pseudoplatanus) zu finden sind. Auch die Stiel-Eiche (Quercus robur) und die Gewöhnliche Buche (Fagus sylvatica) dienen den Raupen als lebensnotwendige Futterquelle. Die Art ueberwintert im Stadium des Eies, was bedeutet, dass die naechste Generation gut geschuetzt an den Zweigen der genannten Baeume auf das Fruehjahr wartet. Da die Tiere eine mittlere Temperaturnische (einen moderaten Temperaturbereich) bevorzugen, fuehlen sie sich in unseren Breiten sehr wohl. Als Gaertner kannst du sie unterstuetzen, indem du diese heimischen Laubgehoelze erhaeltst. Diese Baeume bieten den Raupen Nahrung und sichern den Fortbestand der Art ueber den Winter.
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Dieses Insekt ist fuer den Menschen vollkommen harmlos und zeigt kein schaedliches Verhalten gegenueber Zierpflanzen. Da die Gold-Gelbeule auf Baeume angewiesen ist, stellt sie fuer die typische Bepflanzung von Beeten keine Gefahr dar.
Die Gold-Gelbeule gehoert zur Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung der Schmetterlinge (Lepidoptera). Sie ist in Mitteleuropa, einschliesslich Deutschland, Oesterreich und der Schweiz, sowie in Belgien beheimatet. Charakteristisch fuer die Gattung (Tiliacea) ist die Lebensweise in Gebieten mit reichem Laubbaumbestand. Ihre Entwicklung ist eng an das Vorkommen spezifischer Wirtspflanzen gebunden, an denen die Eier den Winter ueberdauern.
Körpergröße
medium
Gewicht
0.0325194809627761 g
Nahrung
polyphagous
Überwinterung
egg
Temperatur
intermediate
5 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Neff et al. (2025) — Swiss Moth Traits, DOI: 10.5281/zenodo.14506883 (CC BY)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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