Bild folgtKI-generierte IllustrationTolmerus pyragra (Zeller, 1840)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Die Kleine Raubfliege Tolmerus pyragra ist ein schlankes Insekt aus der Ordnung der Diptera, also der Zweiflügler, das durch seine raubtierhafte Lebensweise auffällt. Als geschickter Jäger lauert dieses Tier auf exponierten Stellen, um vorbeifliegende Beute im Flug zu ergreifen. Die Ernährung erfolgt rein räuberisch, wobei verschiedene kleinere Insekten als Nahrung dienen. In deinem Garten profitierst du von ihrer Anwesenheit, da sie als natürlicher Gegenspieler anderer Insekten fungiert. Um ihr einen geeigneten Lebensraum zu bieten, solltest du auf den Einsatz von Pestiziden verzichten, da diese die Bestände empfindlich stören. Zudem fördert das Belassen von Totholz und ungestörten Bodenstellen die Ansiedlung dieser nützlichen Räuber. Da die Art in Deutschland als ungefährdet gilt, ist sie bei einer naturnahen Bewirtschaftung deines Grundstücks ein regelmäßiger Gast. Achte auf sonnige, offene Bereiche, da diese Fliegen Wärme für ihre Aktivität benötigen. Ein strukturreicher Garten mit vielfältigen Kleinstrukturen bietet die besten Voraussetzungen für ihr Überleben.
Die Aktivitätsphase der Imagines, also der ausgewachsenen Tiere, erstreckt sich über die warmen Monate des Jahres. Eine genaue zeitliche Abfolge der Fortpflanzung oder Winterruhe ist für diese Art in den vorliegenden Daten nicht spezifiziert.
Die Kleine Raubfliege ist für den Menschen völlig harmlos und sticht nicht. Sie gilt als Nützling, da sie zur natürlichen Regulation von Insektenpopulationen in deinem Garten beiträgt. Ein besonderer Schutzstatus liegt für diese Art nicht vor.
Tolmerus pyragra gehört zur Familie der Asilidae, den Raubfliegen, und wird innerhalb der Gattung Machimus geführt. Diese Art ist in Deutschland verbreitet und gilt aktuell als ungefährdet. Als Vertreter der Ordnung Diptera zeichnet sie sich durch eine räuberische Lebensweise aus, bei der sie ihre Beute aktiv im Flug erjagt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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