Bild folgtKI-generierte IllustrationToxicodendron radicans
Auch bekannt als: Toxicodendron radicans, Efeu-Giftsumach
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Kletternde Giftsumach (Toxicodendron radicans) durch seine dreizähligen, breitblättrigen Blätter und seinen verholzten Wuchs als Strauch. In einem naturnahen Garten ist er trotz seiner Tücken wertvoll, da er nach aktuellen Bestäubungsdaten eine wichtige Nahrungsquelle für die Honigbiene (Apis mellifera) darstellt. Seine Früchte werden zudem von Vögeln wie der Gartenspottdrossel (Dumetella carolinensis) als energiereiche Nahrung geschätzt. Du solltest dir jedoch genau überlegen, an welchen Platz du ihn setzt, da er keinen direkten Hautkontakt verträgt. Wenn du ihm eine abgelegene Ecke gönnst, leistest du einen echten Beitrag zur Artenvielfalt.
Heimischer Strauch mit prachtvoller Herbstfärbung und wertvoller Vogelnahrung.
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Ökologisch betrachtet ist der Kletternde Giftsumach ein Gewinn für den Garten, da er nach aktuellen Beobachtungsdaten gezielt von der Honigbiene (Apis mellifera) angeflogen wird. Die Pflanze bildet Früchte mit einem Gewicht von etwa 16,67 mg aus. Diese Diasporen dienen als wichtige Nahrung für Vögel, wobei insbesondere die Gartenspottdrossel (Dumetella carolinensis) von den Beeren profitiert. Da die Samen schwer sind, findet die natürliche Ausbreitung primär über Kurzdistanzen oder durch Tierverbreitung statt. So unterstützt der Strauch sowohl die heimische Insektenwelt als auch die lokale Vogelpopulation in ihrem natürlichen Nahrungsnetz.
Achtung: Der Kletternde Giftsumach ist nicht kindersicher und stark giftig. Die gesamte Pflanze enthält den Wirkstoff Urushiol, der bei Hautkontakt schwere Hautreizungen auslöst. Trage bei Gartenarbeiten unbedingt Schutzhandschuhe und lange Kleidung. Bei Kontakt oder Vergiftungserscheinungen kontaktiere bitte sofort den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Laubabwerfend
Pflanzenhöhe
2.775 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, an dem die Pflanze ausreichend Platz hat, da sie eine Höhe von genau 2,77 m erreicht.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden offen ist.
Der Boden sollte für den verholzten Strauch gut durchlässig sein, um die Mykorrhiza-Symbiose zu fördern.
Halte ausreichend Abstand zu Gehwegen ein, um versehentlichen Kontakt zu vermeiden.
Schnittmaßnahmen sollten nur mit vollständiger Schutzkleidung durchgeführt werden, da alle Pflanzenteile Urushiol enthalten.
Die Vermehrung erfolgt oft natürlich durch die schweren Diasporen (Samen) über kurze Distanzen.
Achte darauf, dass die Pflanze nicht in Bereiche wuchert, die von Kindern oder Haustieren genutzt werden.
Gute Partnerin: Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) — sie besiedelt ähnliche Waldrand-Standorte und ergänzt das dichte Blattwerk ökologisch sinnvoll.
Der Kletternde Giftsumach gehört zur Familie der Sumachgewächse (Anacardiaceae) und ist in Deutschland sowie der Schweiz heimisch. Er wächst bevorzugt als verholzter Strauch an Waldrändern oder in Auen, oft in Symbiose mit einer AM-Mykorrhiza (Arbuskuläre Mykorrhizapilze, die die Nährstoffaufnahme der Wurzeln verbessern). Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 2,77 m. Auffällig ist ihre Fähigkeit, schwere Diasporen (Ausbreitungseinheiten der Samen) mit einem Gewicht von etwa 16,67 mg zu bilden, die meist über kurze Distanzen oder durch Tiere verbreitet werden.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →