Bild folgtKI-generierte IllustrationTrachea atriplicis
Auch bekannt als: Grüne Meldeneule
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Typisch fuer die Meldeneule (Trachea atriplicis) ist ihre markante moosgruene Zeichnung auf den Vorderfluegeln, die ihr eine perfekte Tarnung verleiht. In Deinem Garten kannst Du den Falter beobachten, wenn er zur Nektarsuche die Echte Feige besucht. Die Raupen sind hingegen auf bodennahe Wildkraeuter spezialisiert. Zu ihrer Nahrung zaehlen der Floh-Knoeterich sowie der Echte Vogelknoeterich (Artengruppe: eine Gruppe sehr aehnlicher, nah verwandter Arten). Auch an der Strand-Melde (Atriplex sabulosa) entwickeln sich die Larven erfolgreich. Du unterstuetzt diesen Schmetterling am besten, indem Du diese Knoeterichgewaechse in Beeten oder an Wegraendern einfach stehen laesst. Ein naturnaher Garten bietet der Meldeneule den notwendigen Lebensraum fuer alle Entwicklungsstadien. Achte darauf, keine chemischen Spritzmittel zu verwenden, um die empfindlichen Raupen nicht zu gefaehrden. Dieser Nachtfalter ist ein wichtiger Teil der heimischen Biodiversitaet (Vielfalt des Lebens) in Deiner Region.
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Da fuer diese Art aktuell keine spezifischen Zeitangaben zu den Lebensphasen in der Datenbank vorliegen, entfaellt die Darstellung eines praezisen Jahreszyklus.
Die Meldeneule ist fuer Menschen und Haustiere vollkommen harmlos und besitzt keine Giftstoffe oder Brennhaare. Es besteht eine gewisse Verwechslungsgefahr mit anderen gruenlichen Eulenfaltern, was jedoch fuer die Sicherheit im Garten keine Rolle spielt.
Die Meldeneule (Trachea atriplicis) wird taxonomisch (die Einordnung in das System der Lebewesen betreffend) in die Familie der Eulenfalter (Noctuidae) innerhalb der Ordnung Lepidoptera (Schmetterlinge) eingeordnet. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich ueber Deutschland, Oesterreich, die Schweiz und Belgien. Als Falter erreicht sie eine Fluegelspannweite von etwa 40 bis 50 Millimetern und zeigt eine charakteristische gruene Marmorierung. Diese Faerbung dient der Tarnung in der Vegetation, wo die Art vorwiegend waehrend der Nachtstunden aktiv ist.
3 Pflanzen dienen als Nahrung für die Larven
•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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