Bild folgtKI-generierte IllustrationTrachys minutus
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Dieser winzige Käfer zeichnet sich durch einen etwa drei Millimeter langen, gedrungenen Körper und dunkel glänzende, metallische Deckflügel aus. In deinem Garten entdeckst du ihn meist auf den Blättern von Laubgehölzen wie der Sal-Weide (Salix caprea) oder der Hainbuche (Carpinus betulus). Als Mitglied der Prachtkäfer-Familie (Buprestidae) übernimmt er eine interessante Rolle im Ökosystem deiner Hecken. Die Larven führen eine spezialisierte Lebensweise als Minierer (Insektenlarven, die Gänge innerhalb eines Blattes fressen). Besonders häufig nutzen sie dafür Weidenarten wie die Grau-Weide (Salix cinerea) oder die Reif-Weide (Salix daphnoides). Dort fressen sie das Blattgewebe zwischen der oberen und unteren Blatthaut, ohne das Blatt ganz zu zerstören. Du kannst die Art unterstützen, indem du herabgefallenes Laub im Herbst unter den Gehölzen liegen lässt. Auch der Erhalt von Feld-Ulmen (Ulmus minor) und der Gewöhnlichen Hasel (Corylus avellana) fördert sein Vorkommen. Ein naturnaher Garten mit Winter-Linden (Tilia cordata) bietet ihm im April wertvolle Lebensräume. Beobachte ihn am besten an sonnigen Tagen, wenn er auf dem Eingriffeligen Weißdorn (Crataegus monogyna) rastet.
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Dieses Insekt ist für den Menschen vollkommen harmlos und verfügt über keinen Stachel oder giftige Sekrete. Da der Käfer nur vereinzelt auftritt, verursacht er keine Schäden an deinen Gartenpflanzen und muss nicht bekämpft werden.
Der Gemeine Zwergprachtkäfer gehört zur Ordnung der Käfer (Coleoptera) und zur Familie der Prachtkäfer (Buprestidae). Sein Verbreitungsgebiet umfasst Deutschland, Österreich, die Schweiz sowie Belgien. Die Art lebt phytophag (pflanzenfressend) und ist auf spezifische Laubgehölze angewiesen. Mit einer Körpergröße von rund drei Millimetern zählt er zu den kleinsten heimischen Prachtkäfern.
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•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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