Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Psychodidae
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Trichomyia stephani ist eine kleine Fliege aus der Familie der Schmetterlingsmuecken, die durch ihre behaarten Fluegel auffaellt. Als Vertreter der Ordnung Diptera, also der Zweifluegler, besitzt dieses Insekt nur ein Paar vollstaendig ausgebildete Fluegel. Die Art wurde wissenschaftlich erst im Jahr 2010 beschrieben, was ihre Erforschung noch zu einer jungen Aufgabe macht. In Deutschland ist die Datenlage zu ihrem Bestand derzeit als unzureichend eingestuft. Zur Ernaehrungsweise dieser Gruppe ist bekannt, dass sich die Larven meist von zersetzendem organischem Material ernaehren. Erwachsene Tiere nehmen haeufig nur noch fluessige Nahrung wie Nektar oder Pflanzensaefte auf. Um solche Insekten im Garten zu foerdern, ist der Erhalt von Totholz und feuchtem Laub essenziell. Diese Strukturen bieten den Larven notwendige Lebensraeume und Nahrungsgrundlagen. Ein konsequenter Verzicht auf chemische Pestizide schont die empfindlichen Populationen dieser kleinen Zweifluegler. Durch die Foerderung naturnaher Strukturen traegst du aktiv zum Erhalt der lokalen Biodiversitaet bei.
Daten zur saisonalen Aktivitaet liegen fuer Trichomyia stephani nicht vor.
Es liegen keine Hinweise darauf vor, dass Trichomyia stephani fuer den Menschen gefaehrlich ist oder sticht. Die Art gilt nicht als Schaedling und spielt eine neutrale bis positive Rolle im oekologischen Stoffkreislauf. Ein besonderer Schutzstatus ist fuer diese Art derzeit nicht explizit ausgewiesen.
Trichomyia stephani gehoert zur Familie der Psychodidae, den Schmetterlingsmuecken, innerhalb der Ordnung Diptera. Die Art ist in Deutschland nachgewiesen und zeichnet sich durch eine spezialisierte Lebensweise aus. Als Insekt durchlaeuft sie eine vollstaendige Metamorphose vom Ei ueber die Larve und Puppe bis zum ausgewachsenen Tier. Informationen zur genauen Koerpergroesse sind aufgrund der schwierigen Bestimmbarkeit der Gattung Trichomyia oft nur schwer allgemein zu fassen.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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