Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese Spinne (Trichothyse poonaensis) ist ein spezialisierter Jäger aus der Gruppe der Spinnentiere, der vornehmlich in den warmen Regionen Südeuropas vorkommt. Du wirst diesem Tier in Deinem Garten in Deutschland oder Österreich vermutlich nie begegnen, da es in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Portugal heimisch ist. Als räuberisch lebender Organismus ernährt sie sich von verschiedenen Insekten und trägt so zur natürlichen Regulation bei. In ihrem Lebensraum besetzt sie die Nische eines nützlichen Fleischfressers, der Kleinstlebewesen erbeutet. Da keine spezifischen Pflanzenbindungen vorliegen, ist sie in ihrer Standortwahl flexibel, solange ausreichend Nahrung vorhanden ist. Du kannst die allgemeine Artenvielfalt in südlichen Gärten fördern, indem Du wilde Ecken mit Totholz oder Steinen stehen lässt. Solche Strukturen dienen als Rückzugsort für viele wirbellose Tiere (Tiere ohne Rückgrat). Ein Verzicht auf Schädlingsbekämpfungsmittel schont diese nützlichen Helfer. Ihre Anwesenheit zeigt ein gesundes Verhältnis zwischen Räuber und Beute an.
Aufgrund der Herkunft aus dem Mittelmeerraum und fehlender zeitlicher Daten in der Datenbank lässt sich für diese Art kein gesicherter Jahreszyklus für den hiesigen Raum beschreiben.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt kein gefährliches Gift. Es liegen keine Informationen über einen besonderen Schutzstatus vor, dennoch ist sie ein schützenswerter Teil der natürlichen Vielfalt (Biodiversität).
Die Art Trichothyse poonaensis wird innerhalb der Biologie der Ordnung der Webspinnen (Araneae) zugeordnet. Ihre Verbreitung ist auf den Mittelmeerraum beschränkt, wobei Nachweise für Zypern, Griechenland, Portugal und Spanien vorliegen. In der Gattung Trichothyse werden verschiedene Arten zusammengefasst, die an warme klimatische Bedingungen angepasst sind. Wissenschaftliche Daten zur Biologie in Mitteleuropa fehlen, da die Art hier nicht zum etablierten Faunenspektrum (Gesamtheit aller Tierarten einer Region) gehört.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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