Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium dubium agg.
Artengruppe
An seinen winzigen, hellgelben Blütenköpfchen, die sich bei Fruchtreife braun verfärben, lässt sich der Kleine Klee (Trifolium dubium) sofort erkennen. Er ist eine zierliche Bereicherung für deine Wiesenflächen und gehört als einheimische Art ganz natürlich in unsere Gärten. Da er frische, also mäßig feuchte Standorte liebt, passt er perfekt in den klassischen Rasen oder an Gehölzränder. Du förderst damit die ursprüngliche Pflanzenvielfalt direkt vor deiner Haustür. Schau doch mal genauer hin: Auch die kleinsten Blüten haben ihren Platz in einem naturnahen Ökosystem verdient und bereichern das Gartenbild.
Zierlicher Überlebenskünstler: Der Kleine Klee bringt Natur pur in deinen Rasen.
Der Kleine Klee ist eine indigene (einheimische) Art, die bereits seit Jahrhunderten fester Bestandteil unserer regionalen Natur ist. Er besiedelt bevorzugt frische Standorte und trägt zur Stabilisierung des Bodenökosystems bei. Durch seine Einordnung als Archäophyt (Pflanze, die bereits vor langer Zeit eingewandert ist) ist er optimal an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Da er mäßig feuchte Böden liebt, hilft er dabei, die Feuchtigkeit in der bodennahen Schicht zu halten. Er leistet einen wertvollen Beitrag zur pflanzlichen Vielfalt in deinem Garten, besonders in Bereichen, die weniger intensiv gedüngt werden.
Licht
—
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
—
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.21 m
Der Kleine Klee bevorzugt einen Standort mit frischer Feuchtigkeit, was einer normalen, mäßig feuchten Gartenerde entspricht.
Er gedeiht am besten in Böden, die weder zu staunass noch extrem trocken sind.
Die ideale Pflanzzeit liegt im Frühjahr von März bis Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden frostfrei ist.
Als Leguminose (Hülsenfrüchtler) kann er Stickstoff im Boden binden, was die Bodenqualität auf natürliche Weise verbessert.
Er ist sehr trittfest und verträgt regelmäßiges Mähen, was ihn zu einem idealen Bewohner für Kräuterrasen macht.
Eine Vermehrung erfolgt unkompliziert über die reifen Samen im Spätsommer.
Pflegeaufwand ist kaum vorhanden, da die Art sehr robust und anpassungsfähig ist.
Kombinationsempfehlung: Gute Partnerin ist die Wiesen-Glockenblume (Campanula patula), da beide ähnliche Ansprüche an die Bodenfeuchte stellen.
Auch der Rot-Klee (Trifolium pratense) ist ein passender Nachbar, um eine vielfältige, heimische Kleegemeinschaft zu bilden.
Der Kleine Klee (Trifolium dubium agg.) gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz weit verbreitet und besiedelt typischerweise frische Wiesen, Weiden und Wegränder. Morphologisch zeichnet er sich durch seine kriechende bis aufsteigende Wuchsform und die winzigen Blütenköpfchen aus, die meist nur fünf bis zwanzig Einzelblüten umfassen. Als Archäophyt (Pflanze, die vor der Entdeckung Amerikas 1492 einwanderte) ist er ein fester Bestandteil unserer heimischen Pflanzenwelt.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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