Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Trifolium fragiferum subsp. fragiferum
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Trifolium fragiferum subsp. fragiferum
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
An den kugeligen, nach der Blüte rötlich aufgeblasenen Fruchtköpfchen lässt sich der Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum subsp. fragiferum) sofort erkennen. Diese Pflanze ist weit mehr als nur ein hübscher Bodendecker; als Art der Vorwarnliste (Rote Liste: V) ist sie eine echte Besonderheit für Deinen Garten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine lebenswichtige Futterquelle für Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) oder den Bläuling (Polyommatus fulgens). Mit seinem kriechenden Wuchs bleibt er sehr niedrig und schließt Lücken im Rasen oder in Beeten auf natürliche Weise. Wenn Du einen sonnigen Platz mit nahrhaftem Boden hast, ist dieser Klee eine ökologisch wertvolle Bereicherung. Hol Dir dieses Stück gefährdete Natur direkt vor Deine Terrassentür.
Ein seltener Teppichkünstler: Schützt den Boden und rettet gefährdete Falter.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Der Erdbeer-Klee ist eine wichtige Tankstelle für spezialisierte Insekten. Nach aktuellen Beobachtungen profitieren vor allem Schmetterlinge wie der Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und die Bläulingsarten Polyommatus fulgens sowie Polyommatus humedasae von seinem Nektarangebot. Da die Samen mit nur 1,3609 mg sehr leicht sind, können sie über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden, was die Besiedlung neuer Lebensräume fördert. Die Pflanze geht zudem eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM) ein, was die Bodenstruktur und die Nährstoffaufnahme im Garten verbessert. Durch seine Ausläufer bildet er dichte Matten, die den Boden vor Austrocknung schützen und Kleinstlebewesen Unterschlupf bieten.
Bitte beachte, dass der Erdbeer-Klee laut Datenbank-Einstufung nicht als kindersicher gilt. Auch wenn viele Kleearten als harmlos bekannt sind, sollten Kleinkinder im Garten beaufsichtigt werden, um ein Verschlucken von Pflanzenteilen zu vermeiden. Zudem ziehen die Blüten im Sommer vermehrt Bienen und Wespen an, was für Barfußläufer ein Risiko darstellen kann.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
Mai – Sep
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,128 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Erdbeer-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Mitteleuropa eine einheimische Art (Indigen). Er besiedelt natürlicherweise kalkhaltige Standorte, die oft einer gewissen Trittbelastung ausgesetzt sind oder periodisch feucht liegen. Mit einer Wuchshöhe von genau 0.13 m gehört er zu den niedrigbleibenden, krautigen Pflanzen, die sich über kriechende Ausläufer ausbreiten. Typisch sind die dreizähligen Blätter und der Kelch, der sich zur Fruchtreife stark vergrößert und an eine Erdbeere erinnert. Durch sein leichtes Diasporengewicht (Samengewicht) von etwa 1,36 mg nutzt er den Wind zur Fernausbreitung.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.