Noch kein Foto dieser Art verfügbar
Trifolium medium subsp. medium
Die redaktionellen Texte dieses Profils wurden mithilfe von KI auf Grundlage der unten genannten wissenschaftlichen Daten und Quellen erstellt.
Auch bekannt als: Trifolium medium subsp. medium
3
Arten
interagieren
5
Interaktionen
dokumentiert
Wer den Zickzack-Klee (Trifolium medium) einmal gesehen hat, vergisst ihn nicht: Die purpurnen Blütenköpfe sitzen auf auffällig hin- und hergebogenen Stängeln, die der Pflanze ihren Namen gaben. Im Gegensatz zum gewöhnlichen Wiesen-Klee fehlen die weißen V-Abzeichen auf den länglichen Blättern. Er ist eine wertvolle Bereicherung für Deinen Naturgarten, da er als wichtige Nektarquelle für spezialisierte Falter wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) dient. Durch seine Ausläufer festigt er den Boden und unterdrückt unerwünschten Beiwuchs. Mit diesem Klee holst Du Dir eine robuste, mehrjährige Wildpflanze ins Beet, die wenig Arbeit macht und viel Nutzen bringt.
Zickzack zum Erfolg: Die robuste Nektartankstelle für seltene Bläulinge.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist dieser Klee eine lebenswichtige Tankstelle für Schmetterlinge wie den Komma-Dickkopffalter (Hesperia comma) und Bläulinge wie Polyommatus fulgens. Seine Blütenstruktur ist perfekt auf Insekten mit langem Rüssel angepasst. Eine Besonderheit ist die Symbiose mit der AM-Mykorrhiza (eine nützliche Verbindung zwischen Wurzeln und Pilzen), welche die Nährstoffaufnahme im Boden verbessert. Im Winter dienen die stehengelassenen Samenstände als natürliche Futterquelle für Vögel und bieten Insekten einen geschützten Platz zum Überdauern.
Der Zickzack-Klee wird als nicht kindersicher eingestuft, weshalb vom Verzehr der Pflanzenteile abgeraten wird. Eine direkte Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten besteht bei genauer Betrachtung der charakteristischen Wuchsform kaum. Achte auf die markanten, namensgebenden Knicke im Stängel, um ihn sicher zu identifizieren.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,284 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Zickzack-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Man findet ihn meist an Waldrändern oder auf trockenen Magerwiesen (nährstoffarme, sonnige Grasflächen). Botanisch kennzeichnet ihn sein kriechendes Rhizom (unterirdischer Wurzelstock), das ihn langlebiger als viele andere Kleearten macht. Als Indigen (einheimische Art) ist er perfekt an unser Klima angepasst und gilt laut Roter Liste als ungefährdet. Die Pflanze erreicht Wuchshöhen von bis zu 45 Zentimetern.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Middleton-Welling_2020
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.