Bild folgtKI-generierte IllustrationTrifolium monanthum
Auch bekannt als: Trifolium monanthum
An ihren meist einzeln stehenden, zarten Schmetterlingsblüten (typische Blütenform der Hülsenfrüchtler) lässt sich Trifolium monanthum sofort erkennen. Anders als viele andere Kleearten wirkt diese Pflanze durch ihren krautigen Wuchs sehr filigran und bereichert deinen Garten vor allem als natürlicher Stickstoffsammler. Da sie in der Natur oft in feuchten Gebirgslagen vorkommt, ist sie eine wunderbare Wahl für Standorte, die nicht zur völligen Austrocknung neigen. Sie hilft dir dabei, die Bodenfruchtbarkeit ganz ohne Chemie zu verbessern, wovon auch die umliegenden Pflanzen profitieren. Wenn du ein Herz für alpine Pflanzengemeinschaften hast, ist dieser Klee eine echte Bereicherung für deine Beete.
Natürlicher Bodenverbesserer mit dem Charme einer alpinen Bergwiese.
Als Hülsenfrüchtler leistet dieser Klee einen wichtigen Beitrag zur Bodengesundheit in deinem Garten. Er lebt in einer Symbiose (Lebensgemeinschaft zum gegenseitigen Vorteil) mit Knöllchenbakterien, die den Boden auf natürliche Weise mit Stickstoff anreichern. Die Blüten bieten Nektar und Pollen für verschiedene Fluginsekten der Gebirgsregionen an. Nach der Blüte reifen die leichten Samen heran, die aufgrund ihres geringen Gewichts von 1,14 mg leicht durch den Wind verbreitet werden können. Im Winter bieten die verbleibenden Pflanzenteile am Boden einen Schutzraum für bodenbewohnende Kleinstlebewesen. Auch wenn keine spezifischen Daten zu einzelnen Insektenarten vorliegen, fördert die Integration solcher Wildkleearten die strukturelle Vielfalt in naturnahen Gärten.
Trifolium monanthum wird als nicht kindersicher eingestuft. Da bei dieser speziellen Art keine detaillierten Verzehrstudien vorliegen, sollten Kinder und Haustiere vorsichtshalber davon abgehalten werden, Teile der Pflanze zu essen. Im Falle eines versehentlichen Verzehrs und bei auftretenden Beschwerden solltest du den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240 kontaktieren.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen hellen Standort, der den Bedingungen einer Bergwiese nahekommt, idealerweise in sonniger bis halbschattiger Lage.
Achte auf einen Boden, der Feuchtigkeit gut speichern kann, aber durchlässig genug ist, um Wasserstau zu vermeiden.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr zwischen März und Mai, damit die Pflanze vor dem ersten Frost tief wurzeln kann.
Da der Klee nicht verholzt, benötigt er im Winter keinen Rückschnitt; die Reste können als natürlicher Frostschutz auf dem Boden bleiben.
Eine zusätzliche Düngung ist nicht erforderlich, da die Pflanze über ihre Wurzeln Stickstoff aus der Luft bindet.
Halte die Fläche nach der Pflanzung zunächst frei von stark wuchernden Gräsern, bis sich der Klee etabliert hat.
Vermehrung erfolgt meist von selbst durch die leichten Samen, die durch den Wind über weite Strecken verteilt werden.
Gute Partnerin: Bach-Nelkenwurz (Geum rivale) – sie teilt die Vorliebe für feuchtere Standorte und bildet einen schönen optischen Kontrast zum Klee-Laub.
Trifolium monanthum ist ein Vertreter der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und gehört zur Ordnung der Schmetterlingsblütenartigen (Fabales). Ihr natürlicher Lebensraum liegt vorwiegend in montanen bis alpinen Regionen (Gebirgslagen), wo sie bevorzugt auf feuchten Bergwiesen oder in der Nähe von Quellfluren wächst. Morphologisch zeichnet sich die Art durch ihren nicht verholzten, krautigen Wuchs und die charakteristischen dreizähligen, breitblättrigen Laubblätter aus. Eine Besonderheit ist die geringe Anzahl an Blüten pro Blütenstand, was ihr den Namen Einblütiger Klee eingebracht hat. Die Vermehrung erfolgt über sehr leichte Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit einem Gewicht von nur 1,14 mg.
2 Videos zu Trifolium monanthum
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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