
Trifolium rubens
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Auch bekannt als: Purpurklee, Purpur-Klee
4
Arten
interagieren
6
Interaktionen
dokumentiert
Unverwechselbar ist der Fuchsschwanz-Klee (Trifolium rubens) durch seine länglichen, purpurroten Blütenköpfe, die tatsächlich an einen buschigen Fuchsschwanz erinnern. In deinem Garten ist diese heimische Wildpflanze ein wertvoller Beitrag zum Artenschutz, da sie auf der Roten Liste unter der Kategorie 3 (gefährdet) geführt wird. Besonders Hummelarten wie die Ackerhummel (Bombus pascuorum) fliegen auf die nährstoffreichen Blüten. Mit seinen silbrig behaarten, schmalen Blättern ist er auch ohne Blüte eine Zierde für trockene Stellen. Wenn du einen sonnigen Platz mit magerem Boden hast, wirst du mit dieser robusten Schönheit viel Freude haben.
Rote-Liste-Schönheit: Der purpurrote Hummelmagnet für trockene Sonnenplätze.
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Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist der Fuchsschwanz-Klee eine hochkarätige Tankstelle für langrüsselige Insekten. Besonders die Erdhummel (Bombus terrestris) und die Ackerhummel (Bombus pascuorum) gehören zu den regelmäßigen Besuchern der tiefen Blütenröhren. Da die Pflanze im Juni blüht, schließt sie eine wichtige Lücke im Nahrungsangebot des Frühsommers. Die Samenstände können im Winter als Versteck für Kleinstinsekten dienen, wenn sie nicht zurückgeschnitten werden. Als gefährdete Art der Roten Liste stützt er zudem die regionale Biodiversität massiv ab.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Trocken
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jul
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,422 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Der Fuchsschwanz-Klee gehört zur Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und ist in den trockenwarmen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz heimisch. Er besiedelt natürlicherweise Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen) und lichte Gebüschsäume. Als ausdauernde, krautige Pflanze erreicht er Wuchshöhen von bis zu 60 Zentimetern. Sein tiefreichendes Wurzelsystem ermöglicht ihm das Überleben an Standorten, die für viele andere Gartenpflanzen zu trocken sind.
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•TraitCH — CC BY 4.0TraitCH 2.0 contributors; imported as source-preserving NaturKompass taxon evidence.
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•pollinator_interactions
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
•Foto: © Adobe Stock / AdobeStock_132411579
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Stand: 18.12.2025. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.