Bild folgtKI-generierte IllustrationTriglochin maritima
Auch bekannt als: Salz-Dreizack, Röhrkohl, Troscart Maritime
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
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Wirtsbeziehungen
Arten
Du erkennst den Strand-Dreizack an seinen fleischigen, fast grasähnlichen Blättern und den langen, ährenartigen Blütenständen, die aufrecht aus dem Boden ragen. Mit seinen unscheinbaren, grünlichen Blüten ist er ein Spezialist für feuchte Standorte und bringt eine Prise Küstenflair in deinen Garten. Ökologisch ist er besonders wertvoll als Raupenfutterpflanze für den seltenen Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis). Auch verschiedene Wasservögel wie die Ringelgans (Branta bernicla) schätzen die Pflanze als Lebensraum. Wenn du eine feuchte Senke oder einen Teichrand besitzt, ist dieser Überlebenskünstler genau die richtige Wahl für dich.
Küstenflair für feuchte Gartenstellen: Einzigartiges Futter für seltene Falter.
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Der Strand-Dreizack spielt eine wichtige Rolle im Netzwerk der Natur, insbesondere für spezialisierte Schmetterlinge. Seine Blätter dienen als essenzielle Raupenfutterpflanze für den Wolfsmilch-Ringelspinner (Malacosoma castrensis). Nach aktuellen Daten profitieren auch verschiedene Vogelarten von der Anwesenheit dieser Pflanze. Zu den dokumentierten Besuchern zählen die Kanadabergente (Branta canadensis), die Ringelgans (Branta bernicla) und die Spießente (Anas acuta). Da die Samen mit nur 0,5842 mg sehr leicht sind, dient die Pflanze als wertvoller Baustein in ökologischen Korridoren, da sich ihre Diasporen (Ausbreitungseinheiten) weiträumig verteilen können.
Bitte beachte, dass der Strand-Dreizack als nicht kindersicher eingestuft wird. Die Pflanze enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu gesundheitlichen Problemen führen können. Im Falle eines Unfalls oder bei Verdacht auf Vergiftung kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Aug
Bodenreaktion
Basisch / Kalkhold
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.402 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standortwahl: Wähle einen vollsonnigen Platz (Lichtwert 8), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Bodenfeuchte: Der Untergrund sollte stets feucht bis nass sein (Feuchtewert 7), ideal ist ein dauerhaft frischer Standort oder ein Teichrand.
Nährstoffbedarf: Als Mittelzehrer (normaler Nährstoffgehalt) benötigt er keinen zusätzlichen Dünger in herkömmlichem Gartenboden.
Bodenbeschaffenheit: Achte auf einen kalkhaltigen oder basischen Boden (Reaktionswert 7), um optimale Bedingungen zu schaffen.
Pflanzzeit: Setze die Pflanzen im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November) in die Erde.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die fixe Wuchshöhe von 0,4 m für den Vordergrund oder Uferbereich.
Vermehrung: Die Samen sind mit 0,5842 mg sehr leicht, was eine Fernausbreitung durch Wind ermöglicht.
Pflanzpartner: Eine gute Partnerin ist der Meerstrand-Wegerich (Plantago maritima), da beide Arten natürlicherweise in salzbeeinflussten Feuchtwiesen vorkommen.
Der Strand-Dreizack gehört zur Familie der Dreizackgewächse (Juncaginaceae) und ist eine ausdauernde, krautige Pflanze. Er ist in Deutschland und Österreich indigen (einheimisch) und besiedelt natürlicherweise Salzmarschen an den Küsten sowie binnenländische Salzstellen. Typisch für diese Art sind die grundständigen, rinnigen Blätter und der blattlose Stängel, der die Blüten trägt. Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von genau 0,4 m. Da sie auf der Vorwarnliste der Roten Liste steht, kommt ihr im Naturgarten eine besondere Bedeutung für den Artenschutz zu.
3 Videos zu Strand-Dreizack



•Cook et al. (2025) UK Butterfly & Moth Traits (DOI: 10.5285/dbc7cc17-cbbd-49dd-bab4-8e8855768d66)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →