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Trillium grandiflorum
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Auch bekannt als: Großblütige Waldlilie
4
Arten
interagieren
4
Interaktionen
dokumentiert
Schon von weitem fällt die Großblütige Waldlilie durch ihre drei markanten, reinweißen Blütenblätter auf, die über einem Kranz aus drei großen Blättern thronen. Wer diese Pflanze einmal in voller Blüte gesehen hat, vergisst den eleganten Anblick im lichten Schatten kaum. Da sie sehr langlebig ist, belohnt sie deine Geduld über Jahrzehnte hinweg mit einer stetig wachsenden Blütenpracht. Wenn du einen kühlen, feuchten Platz unter Gehölzen frei hast, machst du mit dieser Wahl alles richtig.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
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Als in Österreich heimische Art ist die Großblütige Waldlilie ein fester Bestandteil der regionalen Biodiversität in Waldgesellschaften. Da keine spezifischen Bestäubungsdaten in der vorliegenden Datenbank verzeichnet sind, bleibt ihre direkte Rolle für einzelne Insektenarten hier unerwähnt. Grundsätzlich fördert sie jedoch als langlebiger Frühjahrsblüher ein stabiles Mikroklima am Gartenboden. Durch ihr langsames Wachstum und die Standorttreue bietet sie über viele Jahre hinweg einen beständigen Lebensraum für die Bodenfauna im Schattenbereich. Sie trägt dazu bei, ökologische Nischen unter Gehölzen zu schließen, die sonst oft brachliegen.
Die Großblütige Waldlilie ist nicht kindersicher. Sie enthält Inhaltsstoffe, die bei Verzehr zu Unwohlsein führen können, weshalb sie außerhalb der Reichweite von Kleinkindern gepflanzt werden sollte. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen heimischen Arten wie dem Maiglöckchen (Convallaria majalis) besteht aufgrund der markanten Dreizähligkeit der Blätter kaum.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
Mai – Jun
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0,3 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Die Großblütige Waldlilie (Trillium grandiflorum) gehört zur Familie der Germergewächse (Melanthiaceae) innerhalb der Ordnung der Lilienartigen (Liliales). In der Region ist sie in Österreich heimisch, wo sie vor allem in frischen Laubmischwäldern vorkommt. Als Rhizomgeophyt (Pflanze, die den Winter als unterirdisches Speicherorgan überdauert) treibt sie im zeitigen Frühjahr aus. Charakteristisch ist ihre Dreizähligkeit: Jeweils drei Hochblätter, drei Kelchblätter und drei Blütenblätter bilden eine streng symmetrische Einheit an einem unverzweigten Stängel.
3 Arten interagieren mit dieser Pflanze
1 weitere Arten besuchen die Blüten
•pollinator_interactions
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →
Stand: 05.02.2026. Korrekturen können über das Feedback-Formular gemeldet werden.