Bild folgtKI-generierte IllustrationTripleurospermum maritimum agg.
Artengruppe
Unverwechselbar ist die Echte Strandkamille durch ihre strahlend weißen Zungenblüten (äußere Kranzblüten) und das leuchtend gelbe Zentrum aus vielen winzigen Röhrenblüten. Als robuster Korbblütler ist sie ein wahrer Überlebenskünstler, der auch mit schwierigen Standorten zurechtkommt und so wichtige ökologische Nischen in deinem Garten füllt. Da sie auf nährstoffreichen Böden besonders gut gedeiht, zeigt sie dir zuverlässig an, wo dein Gartenboden viel Energie bereithält. In einem naturnahen Garten bietet sie eine unkomplizierte Struktur, die das ganze Jahr über lebendig wirkt. Du wirst schnell merken, wie einfach es ist, mit dieser kompakten Wildpflanze einen echten Mehrwert für die heimische Flora zu schaffen.
Kompakter Küstencharme: Die robuste 24-Zentimeter-Blühkraft für sonnige Beete.
Die Echte Strandkamille spielt eine wichtige Rolle im Gartenökosystem, da sie als Korbblütler vielen Insekten als Landeplatz dient. Obwohl für diese spezielle Artengruppe derzeit keine detaillierten Bestäubungsdaten in unserer Datenbank vorliegen, sind die leicht zugänglichen Blütenkörbe erfahrungsgemäß ein Anziehungspunkt für Generalisten. Die Produktion von sehr leichten Samen, die nur 0,2096 mg wiegen, sichert ihre Verbreitung über weite Strecken durch den Wind. In den Wintermonaten bieten die stehengelassenen Stängel und Samenstände wertvollen Schutz für Kleinstlebewesen. Durch ihre Vorliebe für nährstoffreiche Standorte hilft sie zudem dabei, den Stickstoffkreislauf im Garten ökologisch zu festigen.
Die Echte Strandkamille wird als nicht kindersicher eingestuft. Da im Garten Vorsicht geboten ist, solltest du darauf achten, dass keine Pflanzenteile verzehrt werden. Im Falle einer versehentlichen Aufnahme ist der Giftnotruf unter der Nummer 0228 19 240 erreichbar. Bei empfindlichen Personen können Korbblütler zudem bei Kontakt Hautreizungen auslösen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Frisch (Mäßig feucht)
Boden
Starkzehrer (Nährstoffreicher/Fetter Boden)
Blütezeit
—
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.235 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 8), an dem die Pflanze mindestens sechs Stunden direkte Sonne erhält.
Boden: Sie benötigt einen starkzehrenden, nährstoffreichen Boden, um ihre volle Pracht zu entfalten.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte frisch (mäßig feucht) sein, Staunässe musst du jedoch unbedingt vermeiden.
Pflanzzeit: Setze die Strandkamille idealerweise im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst bis zum ersten Bodenfrost.
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die kompakte Höhe von 0,24 m, ideal für den Beetvordergrund.
Vermehrung: Die Pflanze nutzt den Wind zur Ausbreitung ihrer sehr leichten Samen (0,2096 mg); eine Selbstaussaat ist also wahrscheinlich.
Pflege: Ein Rückschnitt nach der ersten Blüte fördert die Vitalität und kann eine Nachblüte anregen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) passt hervorragend, da sie ähnliche Ansprüche an Licht und Nährstoffe stellt.
Die Echte Strandkamille (Tripleurospermum maritimum agg.) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa ist sie entweder indigen (alteingesessen) oder als Archäophyt (vor 1492 eingewandert) weit verbreitet. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst oft Küstenbereiche oder nährstoffreiche Schuttfluren, was sie zu einer Zeigerpflanze für stickstoffreiche Standorte macht. Mit einer Wuchshöhe von genau 0,24 m bleibt die krautige Pflanze eher niedrig und bildet feine, fast fadenförmige Blätter aus, die typisch für die Gattung der Strandkamillen sind.
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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