Bild folgtKI-generierte IllustrationTripleurospermum tenuifolium
Auch bekannt als: Tripleurospermum tenuifolium
1
Arten
interagieren
1
Interaktionen
dokumentiert
An den außergewöhnlich fein gefiederten, fast fadenförmigen Blättern lässt sich die Schmalköpfige Kamille (Tripleurospermum tenuifolium) sofort erkennen. Sie ist eine Spezialistin für trockene Standorte und kommt wunderbar ohne ständiges Gießen aus. Da sie eine Pionierpflanze (Art, die offene Böden schnell besiedelt) ist, schließt sie rasch Lücken in naturnahen Gartenbereichen. Schau sie dir mal genauer an, wenn du eine robuste und pflegeleichte Mitbewohnerin suchst.
Filigranes Blattwerk und strahlende Blüten für sonnig-trockene Gartenplätze.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
Als heimische Pflanze Österreichs ist die Schmalköpfige Kamille ein fester Bestandteil der regionalen Flora. Ihr offener Blütenbau macht Nektar und Pollen für verschiedene Bestäubergruppen leicht zugänglich, was besonders in heißen Sommern eine wichtige Versorgungsquelle darstellt. Da sie zu den Korbblütlern (Asteraceae) gehört, bietet sie eine verlässliche Anlaufstelle für viele Wildbienen und Schwebfliegen, die auf diese Pflanzenfamilie angewiesen sind. Die Samenreife im Spätsommer stellt zudem ein natürliches Futterangebot für Vögel dar. Mit ihrer Ansiedlung förderst du die lokale Biodiversität (Vielfalt der Lebensformen) auf kargen Bodenstellen.
Die Schmalköpfige Kamille ist laut Datenbank nicht kindersicher. Bei Hautkontakt können bei empfindlichen Menschen Reizungen auftreten, weshalb sie nicht direkt an Spielbereichen stehen sollte. Sie kann optisch mit der Echten Kamille (Matricaria chamomilla) verwechselt werden, verfügt jedoch nicht über deren typischen, intensiven Duft und hat einen markant anderen Blattaufbau.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wähle einen vollsonnigen Platz für diese Kamille, da sie viel Licht für eine reiche Blüte benötigt.
Der Boden sollte durchlässig und eher nährstoffarm sein; Staunässe (stehendes Wasser) verträgt sie gar nicht.
Die ideale Pflanzzeit liegt zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis November, solange der Boden offen ist.
Einmal etabliert, kommt sie mit sehr wenig Wasser aus und ist damit ideal für trockene Gartenjahre.
Ein Rückschnitt verblühter Stängel kann eine zweite Blüte im Spätsommer anregen.
Die Vermehrung klappt am besten durch Aussaat direkt an Ort und Stelle im Frühjahr.
Da sie als nicht kindersicher eingestuft ist, solltest du den Standort mit Bedacht wählen.
Im Winter empfiehlt es sich, die vertrockneten Triebe stehen zu lassen, um der Natur Struktur zu geben.
Gute Partnerin: Die Gemeine Schafgarbe (Achillea millefolium) – beide teilen die Vorliebe für sonnig-magere Standorte und ergänzen sich optisch hervorragend in einem natürlichen Wiesenbeet.
Die Schmalköpfige Kamille (Tripleurospermum tenuifolium) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). In Mitteleuropa ist sie vor allem in Österreich heimisch, wo sie bevorzugt auf warmen, eher trockenen Standorten wächst. Typisch für diesen Korbblütler ist der Aufbau der Blütenköpfe aus leuchtend gelben Röhrenblüten im Zentrum und einem Kranz aus weißen Zungenblüten am Rand. Ihre Blätter sind im Vergleich zu anderen Kamillenarten extrem schmal und fein zerteilt, was ihr ein beinahe filigranes Aussehen verleiht.
•EuPPollNet (Zenodo 10.5281/zenodo.14747448)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →