Bild folgtKI-generierte IllustrationTripogon filiformis
Auch bekannt als: Tripogon filiformis
An den auffällig breitblättrigen Halmen lässt sich Tripogon filiformis sofort erkennen. Dieses Gras (Tripogon filiformis) bringt eine besondere Struktur in deinen Garten und unterscheidet sich deutlich von vielen schmalblättrigen Verwandten. Durch seine extrem leichten Samen, die nur 0,05 Milligramm wiegen, nutzt es geschickt den Wind, um neue Lebensräume zu besiedeln. In deinem Naturgarten dient es als wertvoller Strukturbildner und bietet kleinen Bodenbewohnern wichtigen Schutz vor Witterung. Ob du dieses grazile Gras am richtigen Platz hast, siehst du an der kräftigen Entwicklung der Blätter im Frühsommer. Ein interessanter Bewohner für alle, die ökologische Vielfalt im Detail schätzen.
Ein graziler Windwanderer, der mit markanten Blättern Struktur in den Garten bringt.
Die ökologische Bedeutung dieses Grases liegt vor allem in seiner Funktion als Pionierpflanze. Nach aktuellen Daten sind die Samen mit lediglich 0,05 mg so leicht, dass sie über weite Strecken durch den Wind verbreitet werden. Dies fördert die Vernetzung von Biotopen in unseren Gärten. Die breitblättrige Struktur bietet am Boden Schutz und Rückzugsorte für Laufkäfer und andere Nützlinge. Da es sich um ein nicht verholzendes Süßgras handelt, trägt es durch den jährlichen Blattwechsel zum Nährstoffkreislauf bei. In den Wintermonaten können die feinen Samen als Nahrungsquelle für kleine Vögel dienen, während die Halme wertvolle Überwinterungsplätze in der Krautschicht darstellen.
Bitte beachte bei deiner Gartenplanung, dass dieses Gras als nicht kindersicher eingestuft wird. Es empfiehlt sich daher, die Pflanze an Standorten zu setzen, die für kleine Kinder nicht direkt zugänglich sind. Sollte es zu einem versehentlichen Verzehr kommen oder Unklarheiten bestehen, kontaktiere bitte umgehend den Giftnotruf unter der Telefonnummer 0228 19 240.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
—
Wuchsform
Gras
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Pflanzzeit im Frühjahr: Von März bis Mai nutzen, damit das Gras vor dem Sommer gut anwurzelt.
Pflanzzeit im Herbst: September bis November sind ideal, solange der Boden noch nicht gefroren ist.
Bodenvorbereitung: Den Boden gründlich lockern und bei schweren Böden mit Sand abmagern (die Durchlässigkeit erhöhen).
Lichtbedarf: Wähle einen Platz mit ausreichend Licht, um den kompakten Wuchs zu fördern.
Vermehrung: Die Pflanze verbreitet sich selbstständig über ihre sehr leichten Flugsamen im Garten.
Rückschnitt: Vertrocknete Halme erst im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb bodennah zurückschneiden.
Winteraspekt: Lasse die Halme über den Winter stehen, da sie als natürlicher Schutz für die Pflanzenbasis dienen.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Schafgarbe (Achillea millefolium) – sie ist heimisch, stellt ähnliche Standortansprüche und ergänzt das feine Blattwerk des Grases optisch perfekt.
Tripogon filiformis gehört zur Familie der Süßgräser (Poaceae) und zur Gattung Tripogon. Es handelt sich um eine ausdauernde, nicht verholzende Pflanze, die durch ihre breitblättrige Morphologie (äußere Gestaltlehre) auffällt. In der Natur ist die Anemochorie (Windausbreitung) ihre wichtigste Strategie, da die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) mit nur 0,05 mg ein extrem geringes Gewicht aufweisen. Diese evolutionäre Anpassung ermöglicht es dem Gras, auch isolierte Standorte im Siedlungsraum zu erreichen. Da es nicht verholzt, zieht es sich im Winter meist zurück und treibt im Frühjahr aus der Basis neu aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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