Bild folgtKI-generierte IllustrationTriticum sect. Micropyrum
Auch bekannt als: Triticum sect. Micropyrum
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Arten
interagieren
44
Interaktionen
dokumentiert
Du erkennst diese besondere Wildgras-Sektion an ihren zierlichen Ähren, die wie eine Miniaturversion unseres vertrauten Kulturweizens wirken. Als leidenschaftlicher Gärtner schätze ich sie besonders, weil sie in naturnahen Gärten eine Brücke zu seltenen Lebensräumen schlägt. Nach aktuellen Daten ist sie eine lebenswichtige Ressource für spezialisierte Falter wie den Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und den Gelbwürfeligen Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola). Wenn du trockene, magere Stellen im Garten hast, kannst du mit diesem Gras einen echten Beitrag zum Artenschutz leisten. Es ist die perfekte Wahl für alle, die das Besondere im Kleinen suchen und ihre Wiesen ökologisch aufwerten wollen.
Wilde Weizen-Verwandte: Die spezialisierte Kinderstube für seltene Dickkopffalter.
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Dieses Wildgras ist eine wertvolle Bereicherung für die heimische Fauna, da es gezielt von spezialisierten Schmetterlingsarten aufgesucht wird. Besonders der Spiegelfleck-Dickkopffalter (Heteropterus morpheus) und der Gelbwürfelige Dickkopffalter (Carterocephalus silvicola) nutzen es als Nahrungsgrundlage. Auch für den Gelbbunten Dickkopffalter (Carterocephalus palaemon) sowie südeuropäische Arten wie den Hirse-Dickkopffalter (Pelopidas thrax) ist es von Bedeutung. Durch die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM) unterstützt das Gras zudem die Stabilität des Boden-Mikrobioms. Im Winter bieten die verbliebenen Samenstände eine kleine, aber feine Futterreserve für heimische Singvögel.
Diese Pflanze wird als nicht kindersicher eingestuft. Die Halme und Ähren besitzen oft feine Grannen (borstige Fortsätze), die bei unvorsichtiger Berührung zu mechanischen Reizungen oder kleinen Schnitten an empfindlicher Haut führen können. Achte daher besonders darauf, wenn kleine Kinder oder Haustiere im Garten spielen.
Licht
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Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz aus, der über den Tag mindestens sechs Stunden ungestörte Sonne bietet.
Bodenbeschaffenheit: Das Substrat muss mager (nährstoffarm) und extrem durchlässig sein; sandige oder kiesige Böden sind ideal.
Pflanzzeit: Bringe die Pflanze im Frühling (März bis Mai) in den Boden, damit sie sich vor der Sommerhitze etablieren kann.
Bewässerung: Nur in der ersten Phase nach der Pflanzung mäßig gießen; danach ist das Gras äußerst trockenheitsresistent.
Bodenvorbereitung: Bei schweren Böden solltest du Sand einarbeiten, um eine Drainage (Wasserabfluss) zu gewährleisten und Staunässe zu verhindern.
Pflege: Da es sich oft um einjährige Bestände handelt, solltest du die Halme über den Winter stehen lassen, damit die Samen ausreifen und sich selbst aussäen können.
Schnitt: Ein Rückschnitt ist erst im Spätwinter vor dem neuen Austrieb nötig.
Pflanzpartner: Die Schaf-Schwingel (Festuca ovina) ist eine gute Partnerin, da sie die gleichen Ansprüche an trockene, magere Standorte stellt und zusammen ein natürliches Bild ergibt.
Dieses Gras gehört zur Gattung Triticum (Weizen) innerhalb der Familie der Poaceae (Süßgräser). Es ist in Deutschland beheimatet und besiedelt bevorzugt Xerothermrasen (trockene, warme Magerwiesen), die durch extreme Sonneneinstrahlung geprägt sind. Eine morphologische Besonderheit ist die Arbuskuläre Mykorrhiza (AM, eine Form der Wurzel-Pilz-Symbiose), die der Pflanze hilft, in nährstoffarmen Böden zu überleben. Im Garten zeigt es sich als graziler Überlebenskünstler, der sich perfekt an karge Standorte angepasst hat.
38 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•Middleton-Welling_2020
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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