Bild folgtKI-generierte IllustrationTriturus dobrogicus (Kiritzescu, 1903)
Der Donau-Kammmolch (Triturus dobrogicus) ist ein schlanker, dunkel gefärbter Wassermolch mit einer charakteristischen gezackten Rückenkralle beim Männchen, der bevorzugt in stehenden Gewässern lebt. Dieses Tier erreicht eine Länge von etwa 12 bis 16 Zentimetern und zeigt auf der Unterseite eine leuchtend orange Färbung mit dunklen Punkten. Er bevorzugt als Stillgewässer (nicht fließendes Wasser) vor allem Altarme und tiefere Tümpel in Flussauen. Die Laichzeit beginnt im zeitigen Frühjahr, wobei die Weibchen ihre Eier einzeln an Strukturen unter der Wasseroberfläche heften. Als FFH-Art (geschützte Tierart nach der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie) steht er unter strengem gesetzlichem Schutz. In Deinem Garten kannst Du ihn unterstützen, indem Du einen tiefen, fischfreien Gartenteich mit flachen Uferzonen anlegst. Achte dabei auf eine hohe Wasserqualität ohne chemische Zusätze oder Düngereintrag. Ein nahegelegener Amphibienunterschlupf aus Totholz oder Steinhaufen bietet ihm ideale Verstecke für die Phase an Land. Da er sich von kleinen Wirbellosen wie Insektenlarven oder Würmern ernährt, ist er ein wertvoller Teil der natürlichen Schädlingsregulation. Erfreue Dich an seiner Anwesenheit aus der Distanz, um seinen Lebensraum nicht zu stören.
Der Donau-Kammmolch ist gesetzlich streng geschützt; ein Fang oder eine eigenmächtige Umsiedlung ist verboten. Sein Hautsekret kann bei Kontakt leichte Reizungen hervorrufen, daher solltest Du das Tier im Sinne des Artenschutzes und Deiner Gesundheit niemals anfassen.
Der Donau-Kammmolch gehört zur Familie der Echten Salamander (Salamandridae) und ist innerhalb der Gattung der Kammmolche (Triturus) die am stärksten an das Wasserleben angepasste Art. Er ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz heimisch. Diese Tiere führen eine amphibische Lebensweise (wechselnd zwischen Wasser- und Landlebensraum). Mit einer Körperlänge von meist 12 bis 15 Zentimetern bleibt er etwas graziler als verwandte Arten der Gattung.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
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