Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Diese kleine Spinne (Troglohyphantes latzeli) ist vor allem an ihrem bevorzugten Aufenthalt in kühlen, feuchten Spalten und Hohlräumen zu erkennen. In deinem Garten bevorzugt dieses Tier vermutlich dunkle Ritzen oder die Zwischenräume unter Steinen, da die Gattung für ihre Vorliebe für solche Kleinhabitate (begrenzte Lebensräume) bekannt ist. Als typische Vertreterin der Spinnen ernährt sie sich ausschließlich räuberisch von anderen kleinen Gliedertieren (Arthropoden). Da sie keine Pflanzen frisst, ist sie für deine Gewächse vollkommen unbedenklich und sogar nützlich. Sie reguliert den Bestand an Kleinstinsekten in bodennahen Schichten oder Mauerritzen. Du förderst dieses heimische Tier, indem du naturnahe Strukturen wie Trockenmauern oder Steinhaufen ungestört lässt. Ein zu stark aufgeräumter Garten bietet ihr hingegen kaum Lebensraum. Das Belassen von Falllaub in schattigen Ecken unterstützt die ökologische Vielfalt, von der auch diese Art profitiert. Durch ihre spezialisierte Lebensweise leistet sie einen wertvollen Beitrag zum biologischen Gleichgewicht deines Gartens. Beobachtungen sind aufgrund ihrer geringen Größe und Scheu eher selten, was sie zu einem interessanten, heimlichen Mitbewohner macht.
Diese Spinne ist für den Menschen vollkommen harmlos und besitzt kein Gift, das uns gefährlich werden könnte. Sie verhält sich extrem scheu und zieht sich bei Störungen sofort in tiefe Spalten zurück. Es gibt keine besonderen Schutzvorschriften, doch ist sie als heimische Art ein schützenswerter Teil der biologischen Vielfalt.
Die Art (Troglohyphantes latzeli) gehört zur Ordnung der Webspinnen (Araneae) und wird innerhalb der Klasse der Spinnentiere der Gattung Troglohyphantes zugeordnet. Ihre Verbreitung ist laut wissenschaftlicher Datenlage auf Europa, konkret auf Österreich (Austria), beschränkt. Diese Tiere sind oft auf stabile, kühl-feuchte Umweltbedingungen angewiesen und besiedeln spezialisierte Lebensräume wie Höhlensysteme oder Blockhalden (Ansammlungen von Gesteinsbrocken). Dort leben sie meist räuberisch in den Lückensystemen des Bodens.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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