Bild folgtKI-generierte IllustrationKein deutscher Name bekannt
Die Spinne (Troglohyphantes lessinensis) ist ein spezialisierter Vertreter der Spinnentiere (Arachnida), der durch seine Bindung an schattige und feuchtkühle Lebensräume auffällt. In Deinem Garten im deutschsprachigen Raum wirst Du dieses Tier vermutlich nicht antreffen, da seine Verbreitung nach wissenschaftlichen Daten auf Italien begrenzt ist. Die Art gehört zu einer Gruppe, die für den Bau von feinen Netzen in Bodennähe oder in dunklen Hohlräumen bekannt ist. Als carnivorer (fleischfressender) Jäger ernährt sie sich von kleinen Insekten und trägt so zur Regulation der Kleinsttierwelt bei. In ihrem natürlichen Lebensraum besetzt sie die ökologische Nische eines räuberischen Nützlings. Möchtest Du spinnenfreundliche Bedingungen in Deiner Region schaffen, helfen kühle, ungestörte Bereiche wie Natursteinmauern oder Totholzhaufen. Da keine Abhängigkeiten von bestimmten Pflanzen dokumentiert sind, ist die Struktur des Geländes für diese Tiere entscheidender als die Botanik. Solche Spinnentiere sind ein Zeichen für ein funktionierendes, naturnahes Mikroklima (Kleinklima). Als Gartenbesitzer kannst Du durch den Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel den Fortbestand solcher nützlichen Jäger allgemein fördern.
Spezifische Daten zum jahreszeitlichen Aktivitätszyklus dieser Art sind in der wissenschaftlichen Literatur nicht hinreichend dokumentiert.
Dieses Tier ist für den Menschen absolut harmlos und zeigt kein aggressives Verhalten gegenüber Säugetieren. Aufgrund seiner geringen Größe und der sehr verborgenen Lebensweise stellt es keinerlei Gefahr für Gartenbesitzer, Kinder oder Haustiere dar.
Taxonomisch (nach der Einordnung in das System der Lebewesen) wird Troglohyphantes lessinensis in die Gattung Troglohyphantes innerhalb der Webspinnen (Araneae) eingeordnet. Die Verbreitung dieser Art ist nach dem World Spider Catalog (Weltspinnenkatalog) auf Italien beschränkt. Diese Tiere leben bevorzugt in stabilen, feuchten Habitaten (Lebensräumen) und sind als Prädatoren (Raubtiere) ein wichtiger Bestandteil der dortigen Kleinsttierfauna. Da die Gattung häufig in Höhlensystemen oder kühlen Felsspalten vorkommt, ist sie an lichtarme Umgebungen angepasst.
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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