Bild folgtKI-generierte IllustrationUdea hamalis (Thunberg, 1788)
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Der Schwarzweiße Bergwaldzünsler ist ein Insekt aus der Ordnung der Lepidoptera, also der Schmetterlinge, das sich durch seine charakteristische Zeichnung auszeichnet. Als Vertreter der Familie Crambidae ist diese Art in Deutschland als stark gefährdet eingestuft und steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten in der Kategorie 2. Die Larven dieser Falter ernähren sich von verschiedenen krautigen Pflanzen, wobei sie als spezialisierte Herbivoren, also Pflanzenfresser, eine wichtige Rolle im Ökosystem einnehmen. Da keine spezifischen Wirtspflanzen bekannt sind, ist die Förderung einer vielfältigen Vegetation mit heimischen Wildkräutern eine sinnvolle Maßnahme zur Unterstützung. Ein naturnaher Garten mit ungestörten Bereichen bietet diesen Tieren die notwendigen Rückzugsorte. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel ist essenziell, um die empfindlichen Populationen nicht weiter zu dezimieren. Das Belassen von Totholz und herbstlichem Laub schafft zudem wertvolle Strukturen für die Überwinterung verschiedener Entwicklungsstadien. Durch den Erhalt von naturbelassenen Flächen leistest du einen wichtigen Beitrag zum Schutz dieser seltenen Art. Beobachtungen dieser Falter sind aufgrund ihrer Seltenheit ein besonderes Ereignis.
Der Jahreszyklus dieser Art ist eng an die klimatischen Bedingungen angepasst. Da keine spezifischen Daten vorliegen, orientiert sich die Aktivität an der allgemeinen Flugzeit mitteleuropäischer Zünslerarten, wobei die Überwinterung meist im Larvenstadium erfolgt.
Der Schwarzweiße Bergwaldzünsler ist für den Menschen völlig harmlos und weder giftig noch beißend. Da die Art in Deutschland stark gefährdet ist, genießt sie einen hohen Schutzstatus und sollte in ihrem Bestand durch den Erhalt naturnaher Lebensräume gefördert werden.
Der Schwarzweiße Bergwaldzünsler, wissenschaftlich Udea hamalis genannt, gehört zur Familie der Crambidae innerhalb der Ordnung der Lepidoptera. Die Art ist in Deutschland verbreitet, gilt jedoch aufgrund ihrer Gefährdung als besonders schützenswert. Als Insekt durchläuft der Falter eine vollständige Metamorphose, wobei die Larven als Pflanzenfresser auf ein intaktes Habitat angewiesen sind.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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