Bild folgtKI-generierte IllustrationFamilie: Psychodidae
Tonnoir, 1919
heimisch in Deutschland
BfN Rote Liste Deutschland · 95 %
Ulomyia undulata ist eine kleine Fliege aus der Familie der Schmetterlingsmuecken, die sich durch ihre charakteristisch behaarten Fluegel auszeichnet. Diese Insekten wirken in ihrer Ruhehaltung oft wie winzige, dachfoermig zusammengelegte Schmetterlinge. Du findest diese Tiere bevorzugt in feuchten Lebensraeumen, da ihre Larven auf eine Umgebung mit hoher Feuchtigkeit angewiesen sind. Die Ernaehrung der Larven erfolgt meist durch die Zersetzung von organischem Material, wodurch sie einen wichtigen Beitrag zum Stoffkreislauf leisten. Als erwachsene Tiere nehmen sie meist nur fluessige Nahrung wie Nektar oder andere Pflanzensaefte auf. In deinem Garten kannst du diese Art foerdern, indem du feuchte Bereiche schaffst und auf den Einsatz von Pestiziden verzichtest. Auch das Belassen von Totholz und feuchtem Laub bietet wertvolle Lebensraeume fuer die Entwicklung der Larven. Da die Datenlage zur Bestandssituation in Deutschland derzeit unzureichend ist, stellt jeder naturnahe Garten einen wichtigen Rueckzugsort dar. Achte bei der Gartenpflege darauf, kleinstrukturierte und schattige Ecken zu erhalten, um die Lebensbedingungen fuer diese Insekten zu optimieren.
Ulomyia undulata ist fuer den Menschen vollkommen harmlos, da sie weder sticht noch beisst. Sie gilt als Nuetzling, da ihre Larven massgeblich am Abbau organischer Substanz beteiligt sind. Ein besonderer Schutzstatus liegt derzeit nicht vor, da die Datenlage zur Gefaehrdung unzureichend ist.
Ulomyia undulata gehoert zur Ordnung der Diptera, den Zweiflueglern, und wird innerhalb der Familie der Psychodidae, den Schmetterlingsmuecken, eingeordnet. Die Art ist in Deutschland verbreitet und bevorzugt feuchte Habitate. Als Vertreter der Diptera zeichnet sie sich durch die typische Reduktion des zweiten Fluegelpaares zu Schwingkoelbchen aus. Die Groesse der Tiere ist gering, was sie im Garten oft unbemerkt bleiben laesst.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•GBIF Occurrence Database (CC BY 4.0 / CC0)
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