Bild folgtKI-generierte IllustrationUrtica galeopsifolia
Auch bekannt als: Urtica galeopsifolia
Du erkennst die Hohlzahn-Brennnessel (Urtica galeopsifolia) an ihren auffallend schmalen Blättern und dem stattlichen Wuchs von genau 1,75 m. Als heimische Wildpflanze in Deutschland und Österreich ist sie ein wertvoller Bestandteil naturnaher Gärten, besonders an feuchten Stellen. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Brennnessel besitzt sie kaum Brennhaare, was sie zur sanften Variante für Deine Gartenökologie macht. Sie bietet wichtige Struktur und bereichert die Vielfalt Deiner Flora durch ihre spezialisierten Standortansprüche. Wenn Du einen Platz am Teichrand oder im Halbschatten hast, ist sie die ideale Wahl für Dich.
Die sanfte Riesin: 1,75 Meter heimische Naturkraft für Deinen Feuchtgarten.
Als heimische Wildart ist die Hohlzahn-Brennnessel ein wichtiger Baustein für die lokale Biodiversität (Vielfalt des Lebens) in Deutschland und Österreich. Da sie eine Blattfläche von 675,0 mm² ausbildet, produziert sie erhebliche Mengen an Biomasse, die als wertvolle Nahrungsgrundlage im Naturkreislauf dient. In feuchten Gartenbereichen schafft sie durch ihren hohen Wuchs geschützte Mikroklimata (kleinräumiges Klima) für Amphibien und bodennah lebende Kleintiere. Da sie nicht verholzt, ziehen sich die Nährstoffe im Winter komplett in die Wurzeln zurück. Sie fördert ein stabiles ökologisches Gleichgewicht, indem sie natürliche Lebensraumstrukturen feuchter Standorte in Deinem Garten nachbildet.
Die Hohlzahn-Brennnessel wird als nicht kindersicher eingestuft. Auch wenn sie deutlich weniger Brennhaare als ihre Verwandten hat, kann bei empfindlichen Personen direkter Hautkontakt zu leichten Reizungen führen. Eine Verwechslung mit der stark brennenden Großen Brennnessel (Urtica dioica) ist aufgrund der optischen Ähnlichkeit jederzeit möglich, weshalb im Umfeld kleiner Kinder Vorsicht geboten ist.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
1.75 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen Standort, der der stattlichen Wuchshöhe von 1,75 m ausreichend Raum zur Entfaltung bietet.
Pflanze die Hohlzahn-Brennnessel am besten im Frühling (März bis Mai) oder im Herbst vor dem ersten Bodenfrost.
Da sie Feuchtigkeit liebt, sollte der Boden nie ganz austrocknen; ein Platz im Halbschatten reduziert den Gießaufwand.
Bereite den Boden mit etwas Kompost vor, um den Nährstoffbedarf dieser breitblättrigen, krautigen Pflanze zu decken.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 50 bis 60 cm ein, damit die Luft zwischen den Trieben zirkulieren kann.
Schneide die Pflanze erst im Spätwinter zurück, da die hohlen Stängel wichtige Rückzugsorte für Kleinstlebewesen bieten.
Die Vermehrung erfolgt unkompliziert über das Rhizom (unterirdisch kriechender Wurzelstock), was zur Bodenfestigung beiträgt.
Gute Partnerin: Echter Beinwell (Symphytum officinale) – er teilt die Vorliebe für feuchte, nährstoffreiche Böden und ergänzt die Brennnessel optisch hervorragend.
Die Hohlzahn-Brennnessel (Urtica galeopsifolia) gehört zur Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Sie ist in weiten Teilen Mitteleuropas heimisch und besiedelt bevorzugt Auenwälder (Wälder in der Überflutungszone von Flüssen) sowie feuchte Ufersäume. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren krautigen, nicht verholzenden Wuchs und die charakteristische Blattfläche von 675,0 mm² aus. In der Systematik wird sie oft als eigenständige Art neben der Großen Brennnessel (Urtica dioica) geführt, wobei sie sich durch das Fehlen von Brennhaaren abgrenzt.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
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