Bild folgtKI-generierte IllustrationVaccinium macrocarpon
Auch bekannt als: Kranichbeere, Kränbeere, Cranberry, Kraanbeere, Kranbeere, Grossfrüchtige Moosbeere
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Arten
interagieren
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Interaktionen
dokumentiert
Mit ihren kriechenden Trieben und den auffällig großen, roten Beeren fällt die Großfrüchtige Moosbeere sofort auf. In deinem Naturgarten ist sie eine wunderbare Besetzung für feuchte, saure Stellen, an denen kaum etwas anderes wächst. Nach aktuellen Bestäubungsdaten ist sie eine wichtige Anlaufstelle für die Honigbiene (Apis mellifera), während der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) in ihrem dichten Wuchs Schutz findet. Da sie als Schwachzehrer (Pflanze mit geringem Nährstoffbedarf) gilt, hilft sie dir dabei, magere Standorte ökologisch aufzuwerten. Wenn du eine robuste Pflanze suchst, die gleichzeitig nützlich und dekorativ ist, machst du mit ihr alles richtig.
Saurer Boden, reiche Ernte: Die robuste Moorkönigin für Honigbienen und Vögel.
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Diese Pflanze fördert Nützlinge, die Schädlinge natürlich regulieren — nachgewiesen durch Interaktionsdaten.
Datengrundlage: GloBI · GBIF-Traits · Biologische Relationen (CC BY 4.0)
Während ihrer Blütezeit im Juni ist die Moosbeere eine wertvolle Nahrungsquelle für die Honigbiene (Apis mellifera). Auch nützliche räuberische Insekten wie der Siebenpunkt-Marienkäfer (Coccinella septempunctata) werden regelmäßig an den Sträuchern beobachtet. Da die Beeren oft bis weit in den Winter am Strauch verbleiben, bieten sie eine wichtige Futterreserve für Vögel in einer kargen Zeit. Ihr leichter Same ermöglicht es der Art, neue Lebensräume in Feuchtgebieten zu besiedeln. In einem naturnah gestalteten Garten fördert sie durch ihre Standortspezialisierung eine Flora und Fauna, die auf nährstoffreiche Böden empfindlich reagiert.
Die Großfrüchtige Moosbeere gilt als kindersicher und ist ungiftig. Da ihre Früchte essbar und für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt sind, kann sie bedenkenlos in Gärten gepflanzt werden, in denen Kinder oder Haustiere spielen.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Schwachzehrer (Magerer Boden)
Blütezeit
Jun – Jun
Bioregion
Continental
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Blattphänologie
Immergrün
Pflanzenhöhe
0.747 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Licht: Wähle einen sonnigen Standort (Lichtzahl 7), damit die Pflanze ausreichend Energie für die Fruchtbildung hat.
Boden: Der Boden muss zwingend sauer (Reaktionszahl 0) und mager sein; vermeide jegliche Kalkzufuhr.
Feuchtigkeit: Halte das Substrat stets feucht (Feuchtezahl 7), da die Pflanze an Moorstandorte angepasst ist.
Pflanzzeit: Setze die Moosbeere idealerweise im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November).
Wuchshöhe: Beachte bei der Planung die Endhöhe von genau 0.75 m.
Pflege: Als Schwachzehrer benötigt sie keinen Dünger; ein Rückschnitt ist aufgrund des langsamen Wuchses nur selten nötig.
Vermehrung: Die Ausbreitung erfolgt oft über die leichten Samen oder durch Absenker der kriechenden Triebe.
Gute Partnerin: Die Rosmarinheide (Andromeda polifolia) ist eine ideale Begleiterin, da sie dieselben extremen Anforderungen an saure, feuchte Moorstandorte stellt.
Die Großfrüchtige Moosbeere (Vaccinium macrocarpon) gehört zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Ursprünglich als Neophyt (eine nach 1492 eingeführte Pflanzenart) eingestuft, ist sie heute in weiten Teilen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in entsprechenden Habitaten heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum sind Moore und Feuchtgebiete auf extrem saurem Boden (Reaktionszahl 0). Die Pflanze wächst als verholzter Zwergstrauch und erreicht eine Wuchshöhe von 0.75 m. Eine botanische Besonderheit ist das geringe Diasporengewicht (Samengewicht) von nur 0,8305 mg, was der Pflanze die Fernausbreitung ermöglicht.
3 Videos zu Großfrüchtige Moosbeere
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →