Bild folgtKI-generierte IllustrationValeriana pratensis subsp. angustifolia
Unverwechselbar ist der Hügel-Wiesen-Baldrian (Valeriana pratensis subsp. angustifolia) an seinen hellrosa bis fast weißen Trugdolden (verzweigte Blütenstände mit flacher Oberseite) und den auffallend schmalen, fiederspaltigen Blättern. Als indigene Art (ursprünglich in unserer Region gebietsfremd) ist er ein wertvoller Baustein für Deinen Garten, der sich perfekt in naturnahe Pflanzungen einfügt. Da er eng an unsere klimatischen Bedingungen angepasst ist, erweist er sich als robust und langlebig. Besonders wertvoll ist seine Rolle im Boden-Ökosystem durch die Zusammenarbeit mit nützlichen Pilzen. Wenn Du eine gebietsfremd Staude suchst, die sowohl historisch verwurzelt als auch ökologisch wertvoll ist, liegst Du mit dieser Wahl genau richtig.
Gebietsfremde Art mit dokumentiertem ökologischen Nutzen.
Obwohl für diese spezielle Unterart keine spezifischen Daten zu Bestäuberbesuchen vorliegen, spielt sie eine wichtige Rolle im Netzwerk Deines Gartens. Als heimische Pflanze ist sie Teil der lokalen Biodiversität und fördert die Stabilität des Ökosystems. Ein wesentlicher Aspekt ist die Symbiose mit Arbuskulären Mykorrhizapilzen (AM), die das Feinwurzelsystem besiedeln. Diese Pilze helfen der Pflanze bei der Nährstoffaufnahme und verbessern im Gegenzug die Bodenstruktur in Deinem Garten. Indem Du diesen Baldrian pflanzt, unterstützt Du ein gesundes Bodenleben, das die Grundlage für alle weiteren Gartenbewohner bildet.
Bitte beachte, dass der Hügel-Wiesen-Baldrian als nicht kindersicher eingestuft wird. Ein Verzehr von Pflanzenteilen sollte vermieden werden, da dies bei Kindern oder Haustieren zu Unwohlsein führen kann. Platziere die Pflanze am besten so, dass sie für Kleinkinder nicht direkt zugänglich ist.
Licht
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Feuchtigkeit
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Boden
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Blütezeit
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Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen bis halbschattigen Platz, ideal sind warme Böschungen oder Beete mit gutem Lichtangebot.
Der Boden sollte eher mager bis mäßig nährstoffreich sein; vermeide übermäßige Düngung.
Achte auf eine gute Drainage (Wasserabfluss), da die Pflanze keine Staunässe verträgt.
Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst, solange der Boden noch offen und frostfrei ist.
Halte einen Pflanzabstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern ein, damit sich die Staude frei entfalten kann.
Gießen ist nur in längeren Trockenperioden notwendig, da sie recht genügsam ist.
Schneide die vertrockneten Stängel erst im späten Winter zurück, um die Basis im Frost zu schützen.
Vermehrung erfolgt unkompliziert durch Selbstaussaat oder Teilung des Wurzelstocks im Herbst.
Gute Partnerin: Die Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea) – sie hat ähnliche Standortansprüche und bietet einen schönen farblichen Kontrast.
Der Hügel-Wiesen-Baldrian gehört zur Familie der Geißblattgewächse (Caprifoliaceae) und ist innerhalb der Ordnung der Kardenartigen (Dipsacales) eingeordnet. Sein natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Mitteleuropas, wo er typischerweise auf Halbtrockenrasen (grasreiche Flächen auf trockenen, warmen Böden) und an sonnigen Böschungen vorkommt. Er wird als Archäophyt (Pflanze, die vor 1500 eingeführt wurde) oder indigen eingestuft und ist in der Roten Liste als ungefährdet markiert. Diese krautige Pflanze bildet ausdauernde Wurzelstöcke und ist an trockene bis frische Standorte bestens angepasst.
3 Videos zu Hügel-Wiesen-Baldrian
•FloraWeb / BfN
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →