Bild folgtKI-generierte IllustrationVeronica scutellata
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An seinen schmalen, fast grasartigen Blättern und den zarten, blassrosa Blüten an langen Stielen lässt sich der Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata) sofort erkennen. Als indigene Art (schon seit Urzeiten hier heimisch) ist er perfekt an feuchte Gartenbereiche angepasst und fördert die ursprüngliche Pflanzenvielfalt an deinem Teichrand. Er ist ein wertvoller Bestandteil unserer heimischen Feuchtgebietsflora in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Besonders an sonnigen, nassen Stellen fühlt er sich wohl und benötigt kaum zusätzliche Pflege, solange die Feuchtigkeit stimmt. Dieser Ehrenpreis ist eine wunderbare Wahl, wenn du naturnah gärtnern und spezialisierte Lebensräume erhalten möchtest. Probiere es aus und bereichere deine Feuchtzone mit diesem zierlichen Wildkraut.
Zierlicher Überlebenskünstler für sonnige Teichränder und nasse Gartenstellen
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Als indigene Art nimmt der Schild-Ehrenpreis eine feste Rolle im heimischen Ökosystem der Feuchtgebiete ein. Er trägt zur Stabilisierung nasser Standorte bei und fördert die strukturelle Vielfalt in Uferbereichen. Da er als Mittelzehrer gilt, wuchert er nicht so stark wie nährstoffliebende Wasserpflanzen und erhält so das Gleichgewicht im Gartenbiotop. In dichten Beständen bietet er Schutzraum für kleine wirbellose Tiere direkt an der Wasserlinie. Da für diese Art keine spezifischen Bestäubungsdaten vorliegen, liegt ihr Hauptwert im Erhalt der spezialisierten Wildflora. Die Förderung solcher heimischen Arten ist ein wichtiger Beitrag zur regionalen Biodiversität.
Der Schild-Ehrenpreis wird nach aktuellen Daten nicht als ausdrücklich kindersicher eingestuft. Er ist nicht für den Verzehr geeignet, weshalb bei kleinen Kindern im Garten eine gewisse Aufmerksamkeit geboten ist. Eine Verwechslungsgefahr mit stark giftigen Arten der Feuchtwiesen besteht aufgrund der charakteristischen, schmalen Blätter und der typischen Ehrenpreis-Blütenform jedoch kaum.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
Mittelzehrer (Normaler Boden)
Blütezeit
Jun – Sep
Bodenreaktion
Mäßig sauer bis neutral
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.21 m
Standort: Wähle einen vollsonnigen Platz in deinem Garten aus, da die Pflanze viel Licht benötigt.
Feuchtigkeit: Der Boden sollte dauerhaft feucht bis nass sein; die Pflanze ist ideal für den Sumpfbereich am Teich.
Bodenbeschaffenheit: Als Mittelzehrer (Pflanze mit mittlerem Nährstoffbedarf) wächst sie am besten in normalem Gartenboden ohne starke Düngung.
Pflanzzeit: Setze die Jungpflanzen zwischen März und Mai oder im Herbst von September bis Ende November, sofern der Boden offen ist.
Achte darauf, dass der Wurzelballen beim Einsetzen guten Bodenkontakt bekommt.
Pflege: Ein Rückschnitt im Herbst ist nicht erforderlich, da die Pflanze eher niedrig bleibt und sich über Ausläufer (kriechende Sprosse) ausbreitet.
Gießen: In trockenen Sommern musst du regelmäßig wässern, damit der Standort niemals ganz austrocknet.
Vermehrung: Die Pflanze vermehrt sich meist selbstständig durch ihre oberirdischen Kriechtriebe.
Kombinationsempfehlung: Eine hervorragende Partnerin ist die Sumpfdotterblume (Caltha palustris).
Beide Arten teilen die Vorliebe für nasse, sonnige Standorte und ergänzen sich in ihrer Wuchsform am Teichrand perfekt.
Der Schild-Ehrenpreis (Veronica scutellata) gehört zur Familie der Ehrenpreisgewächse (Plantaginaceae) und zur Ordnung der Lippenblütlerartigen (Lamiales). Er ist in weiten Teilen Mitteleuropas verbreitet und besiedelt bevorzugt sonnige Standorte mit nassen Bodenverhältnissen. Sein natürlicher Lebensraum umfasst Moore, Gräben und sehr feuchte Magerwiesen. In seinem äußeren Erscheinungsbild (Morphologie) zeichnet er sich durch kahle Stängel und gegenständige, schmale Blätter aus. Die Blüten stehen in lockeren Trauben und weisen oft feine, violette Adern auf, was ihn von verwandten Arten unterscheidet.
1 Video zu Schild-Ehrenpreis

1 weitere Arten besuchen die Blüten
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•Global Spectrum — Díaz et al. (2016), DOI: 10.1038/nature16489 (CC BY)
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