Bild folgtKI-generierte IllustrationIris versicolor
Auch bekannt als: Blaue Sumpf-Schwertlilie, Schillernde Schwertlilie
8
Arten
interagieren
10
Interaktionen
dokumentiert
1
Wirtsbeziehungen
Arten
An den blau-violetten Blüten mit ihrer auffälligen gelb-weißen Zeichnung an der Basis lässt sich die Verschiedenfarbige Schwertlilie (Iris versicolor) sofort erkennen. Für deinen Naturgarten ist sie eine wertvolle Bereicherung, da sie spezialisierte Bestäuber wie die Heidehummel (Bombus jonellus) und die Rosen-Blattschneiderbiene (Megachile circumcincta) anzieht. Auch die Grobpunktierte Kleesandbiene (Andrena barbilabris) nutzt ihr Angebot in den Sommermonaten. Durch ihren kräftigen Wuchs bietet sie Struktur an feuchten Standorten und fördert das ökologische Gleichgewicht. Wenn du einen sonnigen Platz am Teichrand hast, ist diese Pflanze genau die richtige Wahl für dich.
Strukturgeberin für feuchte Standorte: Ein Magnet für die seltene Heidehummel.
Klicken hebt Verbindungen hervor · Nochmals klicken öffnet die Artenseite
Netzwerk wird geladen...
In der Blütezeit von Juni bis Juli ist die Pflanze ein wichtiger Anlaufpunkt für diverse Insekten. Nach aktuellen Bestäubungsdaten profitieren besonders die Heidehummel (Bombus jonellus) und die Rosen-Blattschneiderbiene (Megachile circumcincta) von ihrem Nektar- und Pollenangebot. Auch die Honigbiene (Apis mellifera) und die Grobpunktierte Kleesandbiene (Andrena barbilabris) suchen die Blüten regelmäßig auf. Ein interessanter Bewohner ist die Veränderliche Krabbenspinne (Misumena vatia), die auf den Blüten auf Beute lauert. Die Ausbreitung erfolgt über relativ schwere Samen (15,5 mg), die meist durch Tiere oder über kurze Distanzen im feuchten Milieu transportiert werden.
Bitte beachte, dass die Verschiedenfarbige Schwertlilie als nicht kindersicher eingestuft wird. Alle Pflanzenteile enthalten Inhaltsstoffe, die bei Kontakt oder Verzehr Reizungen hervorrufen können. Falls es zu einer versehentlichen Aufnahme kommt, solltest du sicherheitshalber den Giftnotruf unter 0228 19 240 kontaktieren und die Pflanze im Garten so platzieren, dass kleine Kinder nicht unbeaufsichtigt Zugriff haben.
Licht
Sonne
Feuchtigkeit
Feucht
Boden
—
Blütezeit
Jun – Jul
Bioregion
Continental
Wuchsform
Krautige Pflanze
Verholzung
Nicht verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
0.695 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Wähle einen vollsonnigen Standort (Lichtwert 7), damit die Pflanze ausreichend Energie für die Blütenbildung im Sommer hat.
Sorge für eine dauerhafte Feuchtigkeit des Bodens (Feuchtewert 7); ein Platz in der Sumpfzone des Gartenteichs ist ideal.
Der Boden sollte mäßig nährstoffreich sein (Nährstoffwert 6) – normaler Gartenboden mit etwas Kompost ist meist ausreichend.
Da sie neutrale bis schwach saure Bedingungen bevorzugt (Reaktionswert 5), solltest du auf Kalkgaben verzichten.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühjahr (März bis Mai) oder im Herbst (September bis November), solange der Boden nicht gefroren ist.
Beachte bei der Planung die feste Wuchshöhe von 0,69 m, damit kleinere Nachbarpflanzen nicht verdeckt werden.
Eine Vermehrung ist durch das Teilen der Wurzelstöcke nach der Blüte im Spätsommer unkompliziert möglich.
Gute Partnerin: Sumpf-Vergissmeinnicht (Myosotis scorpioides) – es hat identische Standortansprüche und ergänzt die Schwertlilie optisch durch seine zierlichen, hellblauen Blüten.
Die Verschiedenfarbige Schwertlilie gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und ist als ausdauernde, krautige Pflanze in Deutschland und Österreich heimisch. Ihr natürlicher Lebensraum umfasst Feuchtwiesen und Uferzonen, was sich in ihrem hohen Bedarf an Bodenfeuchtigkeit widerspiegelt. Mit einer exakten Wuchshöhe von 0,69 m bildet sie markante Horste aus breitblättrigen, schwertförmigen Blättern, die eine Fläche von etwa 5531 mm² erreichen. Morphologisch zeichnet sie sich durch ihren nicht verholzten Wuchs und die charakteristische Dreiteilung der Blütenblätter aus, die typisch für die Gattung der Schwertlilien (Iris) ist.
1 Video zu Verschiedenfarbige Schwertlilie

6 Arten interagieren mit dieser Pflanze
•DoPI - Database of Pollinator Interactions (UK)
•Interaktionsdaten via GloBI (CC-BY 4.0)
•FloraWeb / BfN
•EIVE 1.0 — Dengler et al. (2023), DOI: 10.3897/VCS.98324 (CC BY 4.0)
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →