Bild folgtKI-generierte IllustrationViburnum plicatum
Auch bekannt als: Viburnum plicatum
An seinen markanten, etagenartig wachsenden Ästen lässt sich der Japan-Schneeball (Viburnum plicatum) sofort erkennen. Dieser Strauch ist ein architektonisches Highlight im Garten, das durch seine streng horizontale Verzweigung besticht. Er ist besonders wertvoll für die Tierwelt, da seine Beeren als Nahrung dienen und so die Ausbreitung über weite Strecken ermöglichen. Als Gartenbesitzer profitierst du von einem pflegeleichten Gehölz, das im Alter eine beeindruckende Präsenz entwickelt. Wenn du Struktur und eine natürliche Futterquelle kombinieren möchtest, liegst du mit dieser Wahl richtig.
Etagenweise Eleganz: Ein 3.39 m hoher Strukturgeber mit wertvollem Beerenschmuck.
Die ökologische Bedeutung dieses Strauches liegt vor allem in seiner Funktion als Ausbreitungshelfer durch Tiere. Nach aktuellen Daten haben die Diasporen (Ausbreitungseinheiten) ein Gewicht von 16.2 mg, was sie zu einer wertvollen Energiequelle macht. Vögel fressen die Beeren und sorgen so für die Tierverbreitung der Samen. Aufgrund des dichten Wuchses bietet der Strauch zudem geschützte Rückzugsorte für die Gartenfauna. Auch wenn spezifische Bestäuberdaten für diese Art fehlen, unterstützt die Struktur des Gehölzes die Vernetzung verschiedener Lebensräume im Siedlungsbereich.
Der Japan-Schneeball ist in allen Pflanzenteilen, besonders jedoch in den Beeren, leicht giftig. Er enthält Terpene (Viburnin), die bei Einnahme zu Unwohlsein und Vergiftungserscheinungen führen können. Achte darauf, dass Kinder die Beeren nicht verzehren. Im Falle einer Einnahme kontaktiere bitte den Giftnotruf unter 0228 19 240.
Licht
—
Feuchtigkeit
—
Boden
—
Blütezeit
—
Wuchsform
Strauch
Verholzung
Verholzt
Blatttyp
Breitblättrig
Pflanzenhöhe
3.393 m
Morphologische Merkmale: TRY ID3 (CC BY 3.0) & TRY ID81 (CC BY)
Standort: Wähle einen sonnigen bis halbschattigen Platz, damit sich die Etagenwuchsform optimal entwickelt.
Boden: Der Strauch bevorzugt frische, humose Böden; vermeide unbedingt Staunässe (Wasseransammlung im Wurzelbereich).
Pflanzzeit: Setze junge Sträucher im Frühjahr (März-Mai) oder im Herbst vor dem ersten Frost.
Wuchshöhe: Plane ausreichend Platz ein, da die Pflanze genau 3.39 m hoch wird.
Bewässerung: In trockenen Sommern ist eine regelmäßige Wassergabe wichtig, da er empfindlich auf Austrocknung reagiert.
Rückschnitt: Schneide so wenig wie möglich, um die natürliche, waagerechte Aststruktur nicht zu zerstören.
Pflanzpartner: Eine gute Nachbarin ist der Gewöhnliche Schneeball (Viburnum opulus) – als heimische Art ergänzt er den Japan-Schneeball ökologisch perfekt und bietet heimischen Insekten zusätzlichen Lebensraum.
Der Japan-Schneeball gehört zur Familie der Schneeballgewächse (Viburnaceae) und zur Ordnung der Kardenartigen. Ursprünglich in Ostasien beheimatet, hat er sich in Mitteleuropa als robuster Zierstrauch etabliert. Er wächst als sommergrüner, verholzter Strauch und zeichnet sich morphologisch durch seine Trugdolden (verzweigte Blütenstände, bei denen die Hauptachse verkürzt ist) aus. Die Pflanze erreicht eine spezifische Endhöhe von 3.39 m und bildet breitblättriges Laub aus.
•GBIF Backbone Taxonomy — GBIF Secretariat (2024), DOI: 10.15468/39omei (CC BY 4.0)
•TRY Categorical Traits (ID3) — Kattge et al. (2012), DOI: 10.17871/TRY.3 (CC BY 3.0)
•TRY Global Spectrum (ID81) — Díaz et al. (2016/2021), DOI: 10.17871/TRY.81 (CC BY)
•Checklist Alien Plants Belgium — Verloove F (2023), Botanic Garden Meise (CC BY 4.0)
•Govaerts R et al. (2025) — World Checklist of Vascular Plants (WCVP) v14. Royal Botanic Gardens, Kew. DOI: 10.34885/xs7h-ze42 (CC BY 4.0)
Alle Daten sind CC BY 4.0, CC0 oder kompatibel lizenziert. Namensnennung gemäß Lizenzbedingungen. Vollständige Quellenübersicht →